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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(14): A-744 / B-650 / C-638

EB

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LNSLNS Hans-Creutzig-Preis – verliehen von der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. an Dr. med. Kim Biermann, Universitätsklinikum Bonn, und Dr. C. Kobe, Universitätsklinikum Köln. Biermann wurde für seine Arbeiten mit den Titeln: „Predictive value for recurrent disease of thyroglobulin measured three months after radioiodine ablation therapy in patients with differentiated thyroid carcinoma“ und „Prognostic value of vascular invasion in differentiated thyroid carcinoma“ ausgezeichnet. Kobe wurde für seine Forschungsarbeit „FDG-PET zur Untersuchung von Restgewebe nach Ende der Chemotherapie von Hodgkin- Lymphomen – Bericht über die zweite Interim-Analyse der PET-Fragestellung der HD-15-Studie für fortgeschrittene Stadien“ geehrt.

Christian Weber Foto: privat
Christian Weber Foto: privat
Hauss-Preis 2008 – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Atheroskleroseforschung bei ihrer Jahrestagung in Blaubeuren an Prof. Dr. med. Christian Weber, Direktor des Instituts für Molekulare Herz-Kreislauf-Forschung am Universitätsklinikum Aachen. Er wurde für seine Arbeiten über molekulare Botenstoffe (Chemokine) und ihre Rezeptoren ausgezeichnet. Diese Stoffe sind maßgeblich an der Entstehung und am Fortschreiten von Gefäßverengungen beteiligt.

Anna-Monika-Preis – verliehen von der Anna-Monika-Stiftung anlässlich eines Symposiums des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde in Berlin, an Prof. Alexander Glassman, College of Physicians & Surgeons of Columbia University, New York, für seine wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Depressionsbehandlung bei Patienten mit Herzinsuffizienz und nach Herzinfarkt.

WAO Long-Term Research Fellowship – verliehen von der World Allergy Organization (WAO) an Dr. med. Liliana Cifuentes, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der Technischen Universität München, für ihre Untersuchungen zu genetischen Risikofaktoren für Atopie und atopische Erkrankungen. Das Stipendium beinhaltet eine monatliche Zuwendung von 1 700 US-Dollar.

Forschungsförderung – verliehen von der Alzheimer-Forschung-Initiative e.V., Dotation: insgesamt 480 000 Euro, für Forschungsprojekte an deutschen Universitäten, die sich mit der Aufklärung der für Alzheimer typischen Veränderungen im Gehirn beschäftigen, die die Diagnosestellung erleichtern und den Grundstein für therapeutische Interventionen bilden. Preisträger sind: Priv.-Doz. Dr. Donat Kögel, Frankfurt/M., Dr. Elzbieta Kojro, Mainz, und Dr. Ritva Tikkanen, Frankfurt/M. Sie erhalten für ihre Projekte jeweils 80 000 Euro. Dr. Lawrence Rajedran, Dresden, erhält 40 000 Euro. Die genannten Arbeiten befassen sich mit dem Amyloid-Vorläuferprotein, das eine bedeutende Rolle bei der Alzheimer-Krankheit spielt.

Vier weitere Projekte beschäftigen sich mit der Erforschung anderer wichtiger Veränderungen in den Zellen. Ausgezeichnet wurden: Priv.-Doz. Dr. Eleni Koutsilieri, Würzburg – sie erhält 80 000 Euro –, 40 000 Euro erhalten Dr. Tobias Rasse, Tübingen, Priv.-Doz. Dr. Carsten Scheller, Würzburg, und Prof. Dr. med. Thomas Deller, Frankfurt/M.

Franz Porzsolt, Volker Arndt, Elmar Brähler, Martin Lambert, Dieter Naber, Nick Schulze-Solce, Thomas Kohlmann (von links) Foto: Lilly 2008
Franz Porzsolt, Volker Arndt, Elmar Brähler, Martin Lambert, Dieter Naber, Nick Schulze-Solce, Thomas Kohlmann (von links) Foto: Lilly 2008
Lilly-Quality-of-Life-Preis – verliehen von der Firma Lilly-Pharma-Holding GmbH, Bad Homburg, an drei Wissenschaftler: Prof. Dr. Dieter Naber und Priv.-Doz. Dr. Martin Lambert von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf sowie Priv.-Doz. Dr. Volker Arndt, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg. Dotation: 10 000 Euro. Naber untersuchte gemeinsam mit Lambert mit dem Instrument „Subjective Well-Being under Neuroleptic Treatment“, wie durch Berücksichtigung der subjektiven Lebensqualität die antipsychotische Therapie schizophrener Patienten verbessert werden kann. Arndt wurde für seine Arbeit „A population-based study of the impact of specific symptoms on quality of life in women with breast cancer one year after diagnosis“ ausgezeichnet. EB
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