ArchivDeutsches Ärzteblatt16/1997Zur Therapie der chronischen Herzinsuffizienz: Betablocker Carvedilol

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Zur Therapie der chronischen Herzinsuffizienz: Betablocker Carvedilol

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LNSLNS Mit dem neurohumoralen Antagonisten Carvedilol liegt in Deutschland nunmehr der erste Betablocker vor, der zur Therapie der chronischen Herzinsuffizienz zugelassen wurde. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat die Substanz in den Einstiegsdosierungen 6,25 mg und 12,5 mg für die Behandlung der Herzinsuffizienz zugelassen. Multizentrische Carvedilol-Studien in USA, Neuseeland und Australien belegen eindeutig die besondere Potenz dieser Substanz. Mehr als 2 000 Patienten wurden bislang erfolgreich zusätzlich zur Standardmedikation (Digitalis, Diuretika, ACE-Hemmer) therapiert. Sowohl die Herzinsuffizienz auf der Grundlage der ischämischen Herzkrankheit als auch die idiopathische Kardiomyopathie besserten sich auffällig im Hinblick auf Mortalität und Hospitalisierungsrate. Darüber hinaus läßt sich mit Carvedilol die Progredienz der Insuffizienz bremsen.
Die Substanz wird angeboten als Querto® 6,25 mg/ 12,5mg (Byk Gulden) und als Dilatrend® 6,25 mg/ 12,5 mg (Boehringer Mannheim und SmithKline Beecham). In der 25-mg-Dosierung steht der Wirkstoff auch zur Therapie der essentiellen Hypertonie zur Verfügung. pe
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