ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2008Deutscher Ethikrat: Ein Jurist, eine Medizinerin und ein Theologe im Vorstand

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Deutscher Ethikrat: Ein Jurist, eine Medizinerin und ein Theologe im Vorstand

Dtsch Arztebl 2008; 105(16): A-810 / B-706 / C-694

Richter-Kuhlmann, Eva

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Der neue Vorsitzende Edzard Schmidt- Jortzig mit Bundestagspräsident Norbert Lammert (von links) Foto: dpa
Der neue Vorsitzende Edzard Schmidt- Jortzig mit Bundestagspräsident Norbert Lammert (von links) Foto: dpa
Zu seiner konstituierenden Sitzung kamen die 26 Mitglieder des neuen Deutschen Ethikrats am 11. April in Berlin zusammen. Unter Leitung von Bundestagspräsident Norbert Lammert wählten sie den ehemaligen Bundesjustizminister Prof. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig (FDP), Universität Kiel, zum Vorsitzenden. Die Medizinethikerin Priv.-Doz. Dr. med. Christiane Woopen, Universität zu Köln, und der Theologe Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff, Universität Freiburg, wurden Stellvertreter.

Der Deutsche Ethikrat führt die Arbeit des 2001 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder eingesetzten Nationalen Ethikrats fort, der bereits im September 2007 seine Arbeit beendete. Seine gesetzliche Aufgabe ist es, die ethischen, gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und rechtlichen Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft zu verfolgen und die Politik bei ihren Entscheidungen zu beraten. Bei seiner nächsten Sitzung am 24. April will der Deutsche Ethikrat seine Geschäftsordnung beschließen und sein künftiges Arbeitsprogramm festlegen. ER
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