ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2008Chlamydien-Screening: Angebot erweitert – mehr Geld für die Ärzte

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Chlamydien-Screening: Angebot erweitert – mehr Geld für die Ärzte

Dtsch Arztebl 2008; 105(16): A-811 / B-707 / C-695

Rieser, Sabine

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Chlamydia trachomatis: Die Kosten für ein jährliches Screening übernehmen künftig die Krankenkassen. Foto: picture-alliance/Okapia
Chlamydia trachomatis: Die Kosten für ein jährliches Screening übernehmen künftig die Krankenkassen. Foto: picture-alliance/Okapia
Frauen bis 25 Jahre, die gesetzlich krankenversichert sind, können seit 1. April jährlich einen Test auf Chlamydien unentgeltlich in Anspruch nehmen. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. „Bereits seit Ende 2003 haben wir uns für diese neue Leistung eingesetzt und mit den Krankenkassen im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss verhandelt. Anfang dieses Jahres ist das Chlamydien-Screening endlich in den Leistungskatalog der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung aufgenommen worden“, sagte KBV-Vorstandsmitglied Dr. med. Carl-Heinz Müller. Bis Ende 2007 konnten nur schwangere Frauen im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge das Screening auf Kosten der Kassen in Anspruch nehmen.

Müller betonte, dass es für die neue Leistung zusätzliches Honorar für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte gebe. Die KBV geht von 40 Millionen Euro pro Jahr aus. Grundlage sind neue Gebührenordnungspositionen in den Unterkapiteln 1.7.4., 1.7.5. und 1.7.7. des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs. Rie
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