ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2008Jugendgewalt und -Kriminalität: Nicht wegschauen, sondern handeln

THEMEN DER ZEIT: Kommentar

Jugendgewalt und -Kriminalität: Nicht wegschauen, sondern handeln

Dtsch Arztebl 2008; 105(16): A-836 / B-727 / C-715

Schepker, Renate

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Elf empirisch fundierte Thesen zu Ursachen und Prävention von Jugendgewalt sowie zum Umgang mit den jungen Straftätern aus ärztlicher Sicht

Ärzte kann die aktuelle Debatte um Jugendgewalt nicht unberührt lassen – nicht nur, weil Ärzte in Notfalleinsätzen die Opfer gewalttätiger Übergriffe erstversorgen oder Psychiater und Psychotherapeuten spätere posttraumatische Störungen behandeln. Nicht nur, weil Ärzte gutachterlich als Rechtsmediziner und Jugendpsychiater häufig in Verfahren gegen jugendliche Straftäter beteiligt sind. Prävention als vornehmste ärztliche Aufgabe betrifft vielmehr alle Fachgruppen. Ärzte sollten sich in die zum Teil als „Stammtischdebatten“ geführten Diskussionen mit empirisch fundierten Argumenten einbringen.

Die Risikofaktoren für die Gewalttätigkeit sind bekannt.
Für alle Jugendlichen gilt: Jugendarbeitslosigkeit, beengte Wohnverhältnisse und häufiges Aufhalten auf der Straße mit devianten Peers, Leben in einem Stadtteil mit schlechter Infrastruktur, schlechte Zukunftsaussichten, Armut und Leben von Sozialhilfe und Gewalterfahrungen in der Familie machen Jugendliche anfälliger dafür, kriminell und gewalttätig zu werden. Dies ist in vielen nationalen und internationalen Längsschnittstudien gut belegt (14). Dass zugewanderte Jugendliche von diesen Risiken sehr viel häufiger betroffen sind als einheimische (5), erklärt, warum in der polizeilichen Kriminalstatistik zugewanderte Jugendliche zu einem höheren Prozentsatz als ihrem Bevölkerungsanteil entsprechend angetroffen werden. Einheimische Jugendliche mit all diesen Risikofaktoren haben eine gleich hohe Zahl an Straftaten und Gewaltdelikten aufzuweisen, sodass das Merkmal der Zuwanderung allein nicht zur Erklärung ausreicht (6). Bisher nicht empirisch fundiert ist dagegen die Testosteronhypothese: Hormonspiegel in ihrer Plurideterminiertheit, wie Beeinflussbarkeit durch Alkoholkonsum oder Stressregulation, erklären allein übergriffiges Verhalten Jugendlicher nicht, im Gegenteil wurde bei jüngeren Adoleszenten mit vermehrt aggressivem Verhalten eher ein niedrigerer Testosteronspiegel gefunden (7).

Alkohol- und Drogenmissbrauch sind ein häufiger Begleiter von Gewalt bei Jugendlichen.
Unter Alkohol werden mehr Straftaten von Jugendlichen, vor allem in der Gruppe, begangen als ohne. Das liegt daran, dass Alkohol Hemmungsfunktionen „wegspült“ – was den Gebrauch als „Geselligkeitsdroge“ begründet – sodass es Jugendlichen schwerfällt, sich von einem dissozialen Gruppendruck zu distanzieren. Einige Jugendliche werden je nach Ausgangsbefindlichkeit unter Alkohol- und Drogeneinfluss aggressiver als sonst, was mit der Substanzwirkung auf noch nicht ausgereifte Hirnstrukturen zusammenhängt. Alkoholkonsum soll gewalttätiges Verhalten synergistisch noch mehr fördern, wenn bereits eine Neigung zur Delinquenz besteht (8, 9). Empirisch belegt ist ein enger Zusammenhang von Substanzmissbrauch und aggressivem Verhalten (10) bis hin zu späteren antisozialen Persönlichkeitsstörungen. Die zunehmenden Prävalenzen von Substanzmiss-brauch bei Jugendlichen (11) und die Tatsache, dass die meisten der pressewirksamen gewalttätigen Übergriffe Jugendlicher in jüngster Vergangenheit unter Substanzeinfluss geschehen sind, finden in der aktuellen Debatte zu wenig Beachtung.

­Ein Verbot von Computerspielen, Filmen oder Musik mit gewalttätigen Inhalten löst das Problem nicht.
Spiele und Medien haben historisch die Funktion, Kinder und Jugendliche bei der Aneignung der Welt und ihrer Gesetzmäßigkeiten zu unterstützen. So fehlte bei der Diskussion um das Computerspiel „Counter-Strike“, dass dieses seine Vorlagen en détail aus realen Antiterroreinheiten und deren Trainingsmethoden bezog. Viele Jugendliche erleben sich als PC-Held im Erobern oder Kriegführen so wie die heutigen Erwachsenen früher beim Cowboy- und Indianerspielen. Allerdings mit dem bedeutsamen Unterschied des fehlenden Ganzkörpererlebens beim PC-Spielen, das heißt, die altersgemäße Erfahrung mit dem eigenen Körper und auch dessen potenzieller Destruktivität bleibt aus. Eine kleine Gruppe Jugendlicher mit psychischen Problemen zieht aus PC-Spielen oder Filmen das Bedürfnis, diese in der Wirklichkeit zu leben, identifiziert sich mit Inhalten vor allem dann, wenn Risikofaktoren wie unter Punkt 1 bestehen. Eine Überleitung in reale Gewalt ist dann – wenngleich schwach – nachweisbar (12). So ist zum Beispiel das Schulmassaker von Columbine/USA viel mehr der Pathologie, sozialen Isolierung und Verzweiflung der Täter zuzuschreiben, die das Massaker bereits am PC virtuell „geübt“ hatten, als dem Medium selbst. Gleiche Argumentationsfiguren ranken sich um „Death-metal“-Musik oder realitätsnahe Filme: Jugendliche mit bereits aggressiver Prädisposition suchen und finden die passenden Folien in diversen Medien. Wird eine virtuelle Welt zum Ersatz für gescheiterte reale Beziehungen, ist Besorgnis angebracht. Indizierungen und das Achten auf eine nur alters- und entwicklungsgemäße Exposition sind in diesem Zusammenhang ebenso bedeutsam (13) wie eine vielfältige Freizeitkultur.

Unsere entwicklungspsychologische und pädagogische Herausforderung ist die Gratwanderung zwischen dem schrittweisen Wahrnehmen einer Gewalt beinhaltenden Welt und der Konditionierung zur Gewalttoleranz.

Die Fernsehnachrichten, egal welchen Senders, bringen täglich Bilder heftigster Gewalt. Filmische Darstellungen von Gewalt werden von vielen Jugendlichen in „Kettensägenabenden“ zu tolerieren geübt. Dabei ist bei den verbesserten filmischen Mitteln für den Betrachter ohne Wissen des Kontexts nicht nachvollziehbar, ob er gerade einen nachgestellten Film sieht oder ob die gesehenen Bilder irgendwo Realität waren. In zwei Staaten ist anhand großer Bevölkerungsstudien nachgewiesen worden, dass sich nach Einführung der flächendeckenden Verfügbarkeit des Fernsehens für alle Haushalte die Mordrate verdoppelt hat (14). Hier ist die Aussage von Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin Dr. Ursula von der Leyen „Fernsehen macht dick, dumm, traurig und gewalttätig“ einzuordnen. Das „Wegsehen“ von alltäglichen Gewaltszenen und das Nichteingreifen haben auch mit der medial vermittelten Normalität von Gewalt zu tun. Insofern wäre die sinnvolle Übereinkunft des Deutschen Presserats, nicht über Suizide zu berichten, zu ergänzen durch eine Debatte über die Grenzen der medialen Darstellung von Körperverletzung und Tötungen. Derzeit resultieren aus der medialen Allpräsenz von Gewalt besondere Herausforderungen an die Eltern (13) und an Lehrer.

Mangelnde Empathiefähigkeit fördert Gewalttätigkeit.
Kinder, die nicht genug konstante Bindung in ihrer frühen Kindheit erfahren haben, die viel Unberechenbarkeit bei ihren Eltern erleben mussten, sich auf sich selbst zurückgezogen haben und die – mangels eines Gegenübers – nicht gelernt haben, sich auf andere einzustellen und in andere einzufühlen, sind gefährdeter, sich nicht bremsen zu können, auch wenn jemand schon am Boden liegt. Eine frühe Grundlegung dieser Fähigkeit liegt nach Längsschnittergebnissen nahe (4).


Gewaltprävention: Beim Projekt „Kämpfen – Fair aber mit Power“ lernen Hamburger Schüler Judotechniken und gegenseitigen Respekt. Foto: dpa
Gewaltprävention: Beim Projekt „Kämpfen – Fair aber mit Power“ lernen Hamburger Schüler Judotechniken und gegenseitigen Respekt. Foto: dpa
Wegschauen fördert Jugendgewalt.

Die Toleranz von Gewalt auf dem Schulhof und in der Nachbarschaft sowie die Hilflosigkeit von Erwachsenen gibt den „Königen der Straße“ zu viel Spielraum. Das Nichteinschreiten bei Rangeleien unter Jugendlichen oder gar, einen ängstlichen Bogen um diese zu schlagen, unterstützt die irrige – narzisstische – Selbstwahrnehmung, dass den Tätern nichts passieren könne. Zu den „Wegschauern“ gehören leider auch immer wieder Lehrer, Sozialarbeiter oder Ärzte. Die andere Seite des „Wegschauens“ trifft den depressiven, sozial isolierten Tätertyp: Alle bekannt gewordenen jugendlichen Amokläufer – in Deutschland im Übrigen ausschließlich einheimische Mittelschichtkinder – sind mit einigen pointierten Persönlichkeitszügen und einer oft bestehenden Vereinsamung im übertragenen Sinn von ihrer Umwelt nicht „gesehen“ worden und konnten folglich nur gestörte Identitäten oder Pseudoidentitäten entwickeln.

„Boot-Camps“ sind keine Hilfe.
Camps, die paramilitärisch aufgebaut sind und viel mit Drill, Gruppendruck und mit erzwungenem Gehorsam arbeiten, wiederholen das, was gewalttätige Jugendliche aus ihrer Vorgeschichte kennen im Sinn eines „Mehr desselben“. Sie qualifizieren mit ihrer paramilitärischen Struktur dafür, sich einer Leitfigur oder dem Gruppendruck unterzuordnen – ideal für die rechtsradikale Szene oder für organisierte Kriminalität, aber nicht für eine offene Gesellschaft mündiger Bürger. Daher weisen diverse Metaanalysen aus den USA über die eigenen „Boot-Camps“ hinsichtlich der Rückfallraten nur schwache Effektstärken auf (15). Hilfreich waren eher die besonders therapeutisch ausgerichteten und individualisierenden Programme. Die Mehrheit der US-Bevölkerung ist nach langjähriger Diskussion inzwischen von der Überlegenheit eines therapeutischen Zugangs gegenüber der Strafverschärfung überzeugt (16).

Ein Heraufsetzen der Höchststrafe im Jugendstrafrecht wird nichts verändern.
Das Strafmaß im Jugendstrafrecht hängt laut Jugendgerichtsgesetz davon ab, was einer gesunden, straffreien Entwicklung des Jugendlichen am besten dienen wird – es gibt nicht wie bei Erwachsenen eine Koppelung an die Schwere der Straftat(en), sondern die Jugendstrafe ist pädagogisch zu wählen. Für den Jugendstrafvollzug kann wie für Boot-Camps angeführt werden, dass Veränderungsprozesse nur durch korrigierende emotionale Erfahrungen und Therapie zu erwarten sind. Des Weiteren sind nach den verfügbaren Studien, wie im zweiten periodischen Sicherheitsbericht der jetzigen Bundesregierung referiert (17), die Ergebnisse von Diversion und Auflagen besser geeignet, Rückfalldelinquenz zu verhindern, als Freiheitsentzug. Nicht in ihrer Wirksamkeit belegbare Sanktionsverschärfungen widersprechen daher nach Ansicht führender Kriminologen dem im Jugendgerichtsgesetz geforderten Verhältnismäßigkeitsprinzip (18). Eine abschreckende Wirkung für Jugendliche ist allenfalls durch die Entdeckungswahrscheinlichkeit belegt, was eher für die breitere Einführung von Videoüberwachung als für Strafverschärfungen sprechen würde.

Universelle Prävention ist wirksam.
Langzeitstudien belegen, dass die unter Punkt 1 genannten Risikofaktoren durch Bindung, die Erfahrung, etwas selbst herstellen und beeinflussen zu können, sinnstiftende Lebensinhalte und gute Beziehungen zu bedeutsamen Erwachsenen ausgeglichen werden können. Breite soziale Unterstützung junger Eltern, Reduktion von Schulabbrüchen, mehr Freizeitangebote in Problemstadtteilen, Prävention von Substanzmissbrauch (10) und eine allgemeine Kultur des beschränkenden Substanzkonsums bei öffentlichen Veranstaltungen, wie im HALT-Projekt entwickelt, dem Bundesmodellprojekt zur Reduzierung riskanten Alkoholkonsums bei Jugendlichen, sind gleichzeitig wirksame Mittel zur Gewaltprävention. Ein schulbasiertes Programm zur Prävention von Suchtgefährdung zeigte sich ebenso wirksam zur Prävention von Delinquenz (19). Vorbildlich sind die „Faustlos“-Programme in Grundschulen zur Verbesserung der Empathiefähigkeit sowie interaktiver, gewaltfreier Konfliktlösungsfähigkeiten (20). Die britische Präventionsoffensive mit Milliardeninvestment basiert auf diesen Prinzipien. Die zugrunde liegende gesundheitsökonomische Analyse wies vor allem auf die zu erwartenden Einsparungen im Bereich der Justiz hin und wurde in das „Europäische Grünbuch zur seelischen Gesundheit“ aufgenommen (21). Die Group for the Advancement of Psychiatry der US-amerikanischen Fachgesellschaft, die die Prinzipien der Prävention gewalttätigen Verhaltens bereits 1999 veröffentlichte (22), betonte darüber hinaus die Notwendigkeit einer starken Restriktion des Zugangs zu Waffen.

Selektive Prävention ist erforderlich und wirksam.
Eine positive Integration von Zuwandererkindern, insbesondere mit Förderung der sprachlichen Kommunikationsfähigkeit zur Herstellung von Chancengleichheit, ist ebenso kriminalpräventiv wirksam, wie sie Ressourcen an künftigen Arbeitskräften sichert. Nach dem Gutachten für den Zuwanderungsrat der Bundesregierung 2005 (6) hat auch eine beispiellose Informationsoffensive der türkischsprachigen Presse zum Erziehungsverhalten dazu beigetragen, dass Jugendliche aus türkischen Familien heute sehr viel weniger mit Schlägen erzogen werden. Die vorliegenden Studien belegen ein Absinken der Gewalttätigkeit durch Jugendliche türkischer Herkunft im selben Zeitraum. Zu den Gruppen, die bei selektiven Angeboten oft zu wenig berücksichtigt werden, gehören auch die Kinder von psychisch kranken, vor allem suchtkranken Eltern (23). Eine Initiative des Justizministeriums mit dem Deutschen Jugendinstitut fordert ein verstärktes Engagement der Bürger für Jugendliche heraus, die im öffentlichen Nahraum auffällig werden (17).

Indizierte Prävention ist bei auffälligen Jugendlichen erforderlich.
Ein frühes und effektives Einsetzen von Jugendhilfemaßnahmen bei innerfamiliären Problemen und Auffälligkeiten muss ärztliche Maßnahmen ergänzen. Bei Jugendlichen, die bereits durch Gewalttätigkeit aufgefallen sind, wird vor möglichen therapeutischen und pädagogischen Maßnahmen eine, eventuell gutachterliche, jugendpsychiatrische Untersuchung noch viel zu selten eingefordert. Das mag auch heute noch mit dem Mangel an verfügbaren qualifizierten Gutachtern zusammenhängen (24). Nicht nachvollziehbar ist in diesem Kontext die Tatsache, dass nach wie vor nicht jedes Bundesland über Kapazitäten für die sehr kleine, aber existierende Gruppe psychisch kranker Jugendlicher verfügt, die ohne forensische Unterbringung und Behandlung rückfallgefährdet sind.

Zitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2008; 105(16): A 836–8

Anschrift der Verfasserin
Prof. Dr. med. Renate Schepker
Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie und
-psychotherapie, Zentrum für Psychiatrie Weißenau, Weingartshofer Straße 2
88214 Ravensburg
E-Mail: renate.schepker@zfp-weissenau.de
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