PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(16): A-846 / B-736 / C-724

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LNSLNS Margherita-von-Brentano-Preis – verliehen von der Freien Universität Berlin, Dotation: 11 000 Euro, an die Initiativgruppe zur Gründung eines Zentrums für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM). Mit der Auszeichnung werden hervorragende Projekte in den Bereichen Frauenförderung und Geschlechterforschung geehrt. Die Initiativgruppe wird für ihr interdisziplinäres und hochschulübergreifendes Engagement geehrt, das 2003 zur Gründung des Zentrums an der Charité – Universitätsmedizin Berlin geführt hat. Die Mitglieder des Zentrums arbeiten an geschlechtsbedingten Unterschieden in der Medizin, Prävention und Grundlagenforschung. Ihre besondere Leistung besteht darin, eine breite Unterstützung für eine fächerübergreifende Geschlechterforschung in der Medizin gewonnen zu haben.

Reinhold Lang Foto: privat
Reinhold Lang Foto: privat
Jens-Kirsch-Preis – verliehen im Rahmen des 34. Deutschen Koloproktologenkongresses in München, Dotation: 1 000 Euro, an Dr. Reinhold Lang, Chirurgische Klinik und Poliklinik am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians Universität in München. Lang wurde für seine Arbeit über „stapled transanal rectal resection“ ausgezeichnet. Er beschäftigte sich mit der Fragestellung, ob eine anatomische Korrektur auch zu einer funktionellen Verbesserung führt.

Joachim-Siebeneicher-Forschungspreis – verliehen von der Joachim- Siebeneicher-Stiftung, Dotation: 50 000 Euro, für erfolgreiche Tumorforschung. Geehrt wurde Dr. med. Robert Grosse, Pharmakologisches Institut der Universität Heidelberg, in Anerkennung seiner hervorragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Tumorbiologie. Grosse ist Leiter einer selbstständigen Arbeitsgruppe im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Forschungsförderungspreis – verliehen vom Deutschen Hautforschungszentrum, Dotation: 20 000 Euro, an Prof. Dr. med. Martin Leverkus, Stiftungsprofessor an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Magdeburg. Mit der für ein Doktoranden-Stipendium ausgelobten Summe wird ein Projekt des 42-jährigen Arztes und Wissenschaftlers zur Untersuchung der Regulation von Apoptose bei Zellen des maglignen Melanoms unterstützt.

Du Bois-Reymond-Preis – verliehen von der Deutschen Physiologischen Gesellschaft an Nachwuchswissenschaftler für ein hervorragendes und eigenständiges wissenschaftliches Werk auf dem aktuellen Gebiet der Physiologie. Ausgezeichnet wird Dr. Ileana Hanganu-Opatz, Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Sie untersucht mit in-vivo- und in- vitro-elektrophysiologischen Methoden Fragestellungen zur Entwicklung, Plastizität und Pathophysiologie des zerebralen Kortex.

Dr.-Martini-Preis – verliehen von der Dr.-Martini-Stiftung, Dotation: 7 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Ulf Panzer, III. Medizinische Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, für eine Untersuchung zur Entwicklung entzündlicher Nierenerkrankungen. Panzer untersuchte in einem Mausmodell die Rolle von T-Zellen bei diesen Erkrankungen.

Forschungsförderung – verliehen von der Wilhelm-Sander-Stiftung, Dotation: 100 000 Euro. Gefördert wird ein gemeinsames Forschungsprojekt von Prof. Dr. Dirk Vordermark und Dr. Matthias Bache, Universitätsklinik für Strahlentherapie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Untersucht wird dabei die Tatsache, dass Tumoren, die ungenügend mit Sauerstoff versorgt sind, auf eine Behandlung, beispielsweise eine Strahlentherapie, schlecht ansprechen. Beide Wissenschaftler wollen nun untersuchen, ob der Nachweis des Tumorproteins Osteopontin genutzt werden kann, um Patienten mit einer Sauerstoffunterversorgung zu identifizieren, und ob spezifische gegen Osteopontin gerichtete Behandlungsansätze die Effekte einer Strahlentherapie beeinflussen.
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