ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2008Impfungen: BÄK engagiert sich für Impfkurs im Studium

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Impfungen: BÄK engagiert sich für Impfkurs im Studium

Dtsch Arztebl 2008; 105(17): A-859 / B-747 / C-735

Rieser, Sabine

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Impfen als Thema für das Studium: Die BÄK will sich für die Änderung der Approbationsordnung einsetzen. Foto: ddp
Impfen als Thema für das Studium: Die BÄK will sich für die Änderung der Approbationsordnung einsetzen. Foto: ddp
Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat auf die anhaltende Diskussion reagiert, wonach die Bundesbürger Impfmuffel seien und die Ärzteschaft sich stärker für einen Impfschutz der Bevölkerung engagiere solle. Der BÄK-Vorstand beschloss kürzlich mehrheitlich eine Klarstellung zum Thema Impfen. Darin wird festgehalten, dass es sich bei der umfassenden Impfleistung um eine Tätigkeit handelt, die im Rahmen der ärztlichen Ausbildung erlernt wird. Sie sei, heißt es, „keine fachärztliche Tätigkeit, die im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung erlernt wird“. Dennoch will die Bundes­ärzte­kammer erneut an das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium herantreten mit der Bitte, die Approbationsordnung zu ändern. Aufgenommen werden soll ein obligater Impfkurs, um die Qualität der Ausbildung in diesem Bereich zu verbessern und Ärztinnen und Ärzten die Bedeutung des Impfens bereits während des Studiums zu verdeutlichen.

Durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz sind zumindest Schutzimpfungen seit April 2007 Pflichtleistungen der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung. Voraussetzung dafür ist eine Empfehlung der jeweiligen Impfung durch die Ständige Impfkommission. Auf dieser Basis hat der Gemeinsame Bundes­aus­schuss im Juni 2007 erstmals Einzelheiten zur Leistungspflicht der Krankenkassen bei Schutzimpfungen festgelegt. Seine Richtlinie hatte Diskussionen darüber ausgelöst, welche Arztgruppen bestimmte Impfungen vornehmen dürfen (DÄ, Heft 36 und 43/2007). Rie
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