ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2008Kinderstation: Leibhaftige Clowns

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Kinderstation: Leibhaftige Clowns

Dtsch Arztebl 2008; 105(17): A-886 / B-769 / C-757

Santos, Mariana

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An vielen deutschen Krankenhäusern haben sich Clowns als soziale Mitarbeiter im Kinderzentrum etabliert. Auch in unserem Kinderzentrum sind sie ein fester Bestandteil des Klinikalltags, wobei ihr Kommen in der kinderchirurgischen Abteilung, ebenso wie in der klinisch pädiatrischen von den Kindern meist sehnsüchtig erwartet wird. Sie zeigen ein hohes persönliches Engagement, informieren sich selbstverständlich vor Betreten der Krankenzimmer, welche Kinder besucht werden dürfen, und passen ihre Vorstellung dem Alter der Patienten an. Wie erfolgreich sie hierbei bei den kleinen Patienten sind, zeigt sich daran, dass oftmals Entlassungen auf Wunsch der Patienten erst nach dem Besuch der Clowns stattfinden können. Daher finde ich die oben genannte Randnotiz schade, da sie ihre Schlussfolgerungen aus einer Studie bezieht, die sich mit dem Ergebnis einer Stimmungsabfrage anhand von aufgehängten Clownbildern beschäftigte. Für alle Menschen, aber besonders für Kinder ist die persönliche Zuwendung jedoch entscheidend, und wie erfolgreich diese sein kann, sehen wir an der Freude, die durch unsere Clowns bei unseren kleinen Patienten ausgelöst wird.
Dr. med. Mariana Santos,
Chefärztin der Kinderchirurgischen Abteilung,
Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH, Feldstraße 16, 54290 Trier
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