ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2008Sondenernährung: Aufrichtig
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Ein ehrlicher Artikel, der mit dem Märchen vom jämmerlichen Verhungern und Verdursten von Patienten, die zur Erfüllung des Body-Mass-Index nicht ausreichend essen oder trinken, aufräumt. Ich bezweifle allerdings, ob Kollegen, die dieses Märchen gezielt einsetzen, um Angehörige von entsprechenden Patienten moralisch unter Druck zu setzen, an dieses wirklich glauben oder ob sie nicht vielmehr das Wunschdenken der Hersteller kritiklos wiedergeben bzw. den Wunsch mancher Leiter von Altenheimen entsprechen wollen, die in menschenverachtender Weise zur Arbeitserleichterung des Pflegepersonals für Heimbewohner, die Hilfe bei der Nahrungsaufnahme benötigen würden, eine PEG-Sonde fordern. Ich kann Herrn Kollegen de Ridder nur zu seiner Aufrichtigkeit gratulieren, die er in einer Zeit zeigt, in der die Medizin zu einem nicht unerheblichen Teil von Kommerz geprägt ist.
Dr. med. Gerhard Multerer, Plinganserstraße 1, 84359 Simbach/Inn
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