SUPPLEMENT: PRAXiS

Labordatenkommunikation mit D2D

Dtsch Arztebl 2008; 105(18): [2]

Krüger-Brand, Heike E.

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Die Kommunikation zwischen Labor und Arztpraxis ist jetzt auch über die sichere Plattform D2D möglich. Foto: Barbara Krobath
Die Kommunikation zwischen Labor und Arztpraxis ist jetzt auch über die sichere Plattform D2D möglich. Foto: Barbara Krobath
Seit dem 1. Januar 2008 bieten die Kassenärztlichen Vereinigungen, die sich der D2D(Doctor to doctor)-Initiative angeschlossen haben, allen Mitgliedern die Möglichkeit, den LDT(Labordatenträger)-Versand mit D2D durchzuführen. Die Labordatenfernübertragung wird seit vielen Jahren in den Arztpraxen eingesetzt und gehört quasi zum Standardumfang eines Praxiscomputer- oder Krankenhausinformationssystems. Schätzungsweise etwa die Hälfte aller Praxen verwenden den LDT-Standard. D2D als Transportmechanismus für Labordaten hat eine Reihe von Vorzügen: So kann beispielsweise auf den Einsatz des KBV-Kryptomoduls verzichtet werden, da in D2D bereits eine datenschutzkonforme Verschlüsselung umgesetzt ist und auch eine Public Key Infrastructure mit der D2D-Registrierung über die jeweilige KV zur Verfügung gestellt wird. Mit der Vereinheitlichung des Transportmechanismus kann der Supportaufwand erheblich entlastet werden. Außerdem ist die digitale Signatur realisiert. Inzwischen können auch Laborrechnungen und -befunde als PDF-Dateien verschickt werden, außerdem wurde die Quittungsdatei definiert. Damit liegt im „LDT mit D2D“ ein weitgehend vollständiges Portfolio der Geschäftsprozesse zwischen Labor und Einsendepraxis vor. (Informationen: www.d2d.de) KBr
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