ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2008Effiziente Diagnostik und Therapie oberer gastrointestinaler Blutungen: Schlusswort
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LNSLNS Der Hinweis der Kollegen aus Hannover ist wichtig, und wir danken ihnen dafür. Natürlich sollte schon parallel zur Erstversorgung zusammen mit der hämodynamischen Stabilisierung des Patienten bei der schweren intestinalen Blutung die Endoskopie so rasch wie möglich eingeleitet werden. In der Regel ist es aber so, dass die Kreislaufstabilisierung – wenn nötig auch auf der Intensivstation – vor Beginn der Endoskopie möglich ist. Im Zweifelsfall (vor allem bei der Ösophagusvarizenblutung) sollte auch die Intubation großzügig vorgenommen werden. Eine zu rasche Endoskopie beim instabilen Patienten, insbesondere ohne ausreichende Überwachungsmöglichkeit, kann für den Patienten lebensgefährlich werden. Wir wollten also nur darauf hinweisen, dass man immer zunächst die allgemeine Situation des Patienten abschätzen und behandeln muss, bevor man mit der Endoskopie beginnt.
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0346b

Prof. Dr. med. Tilman Sauerbruch
Medizinische Klinik und Poliklinik I
Universitätsklinikum Bonn
Sigmund-Freud-Straße 25, 53105 Bonn

Interessenkonflikt
Die Autoren beider Diskussionsbeiträge erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

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