ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2008Spenden: Hilfsorganisationen für Verhaltenskodex

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Spenden: Hilfsorganisationen für Verhaltenskodex

Dtsch Arztebl 2008; 105(18): A-924

Korzilius, Heike

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Kommt die Hilfe wirklich an? – Künftig soll es mehr Transparenz bei Spenden geben. Foto: dpa
Kommt die Hilfe wirklich an? – Künftig soll es mehr Transparenz bei Spenden geben. Foto: dpa
Mehrere deutsche Hilfsorganisationen haben Anfang April in Berlin einen Neunpunkteplan für mehr Transparenz, Qualität und Kontrolle bei Spendenorganisationen vorgelegt. Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) prüft zudem die Möglichkeit eines Verhaltenskodexes, der mit Unterstützung des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) erarbeitet werden soll.

Wie VENRO mitteilte, sind einheitliche Standards, stärkere Kontrolle und nachweisbare Professionalität die wichtigsten Ziele der Transparenzinitiative. „Wer spendet, schenkt Vertrauen. Vertrauen ist das Kapital einer Spendenorganisation. Um es zu erhalten, bedarf es ehrlicher und transparenter Kommunikation. Deswegen müssen Spendenorganisationen ‚gläserne‘ Organisationen sein“, sagte Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe. Konkret sollen externe Initiativen unterstützt werden, wie etwa die vom DZI geplante Internetdatenbank „GuideStar Deutschland“. Außerdem will VENRO das DZI darin unterstützen, die Kriterien des Spendensiegels weiterzuentwickeln.

Das DZI erarbeitet derzeit neue, verschärfte Leitlinien für die unabhängige Prüfung und Vergabe seines Spendensiegels. 230 Hilfswerke tragen mittlerweile diese Auszeichnung. HK
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