ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2008Arzneimittelrichtlinie: Hautärzte kritisieren geplante Novelle

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Arzneimittelrichtlinie: Hautärzte kritisieren geplante Novelle

Dtsch Arztebl 2008; 105(19): A-978

Richter-Kuhlmann, Eva

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LNSLNS Gemeinsam mit dem Deutschen Psoriasisbund fordern die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) und der Berufsverband der Deutschen Dermatologen eine Überarbeitung der geplanten Novelle der Arzneimittelrichtlinie. Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss plant, cortisonhaltige Salben in fixer Kombination mit anderen Wirkstoffen von der Erstattungspflicht der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung auszuschließen.

Ein solcher Schritt sei „medizinisch unbegründet und aus Versorgungssicht falsch“, heißt es in einem von der DDG in Auftrag gegebenen Expertengutachten. Die Ausgrenzungen gingen eindeutig zulasten der Versorgungsqualität der Patienten, betonte auch Prof. Dr. med. Thomas A. Luger, Präsident der DDG. Betroffen sind nach Angaben der Verbände rund vier Millionen chronisch Hautkranke, hauptsächlich mit Psoriasis und Neurodermitis. ER
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