ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2008Gemeinsam veröffentlichen oder untergehen

MEDIZIN: Aus der Redaktion

Gemeinsam veröffentlichen oder untergehen

Publish Together or Perish

Dtsch Arztebl 2008; 105(20): 380-3; DOI: 10.3238/arztebl.2008.0380

Baethge, Christopher

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LNSLNS Die steigende Autorenzahl von Fachartikeln ist die Folge einer sich ändernden wissenschaftlichen Kultur. Einige Forscher definieren den Begriff Autor recht locker.

Noch nie“, meinte der amerikanische Dichter F. Scott Fitzgerald, „ist eine große Idee in einer Konferenz geboren worden“, eine Anspielung auf die Eigenschaft von Gruppen, die Einfälle ihrer Mitglieder zu zerreden. Schriftsteller verfassen ihre Werke nicht gemeinsam mit ihren Kollegen, für Wissenschaftler liegt die Sache anders: In der Medizin etwa ist die Gruppenautorenschaft typisch, Artikel einzelner Autoren sind in Fachzeitschriften die Ausnahme. Das „publizieren oder untergehen“ („publish or perish“), die eiserne Regel des akademischen Betriebs, scheint sich zu einem „gemeinsam veröffentlichen oder untergehen“ differenziert zu haben.

Dies ist ein Trend der letzten Dekaden. Seit 1957 ist die Zahl der Autoren wissenschaftlicher Übersichts- oder Originalarbeiten im Deutschen Ärzteblatt von 1 auf durchschnittlich 3,55 im vergangenen Jahr gestiegen (Grafik 1). Die Daten anderer Journale bestätigen die Entwicklung: In der Zeitschrift „Der Nervenarzt“ lag die durchschnittliche Verfasserzahl im Jahr 1930 bei 1,1. Bis Ende der Sechzigerjahre nahm sie langsam auf 1,4 zu, um im Jahrfünft zwischen 1996 und 2000 den Wert 3,4 zu erreichen (1). Ähnliches lässt sich in englischsprachigen Publikationen beobachten. Beim British Medical Journal etwa hatten 1975 noch im Durchschnitt 3,2 Autoren eine Originalarbeit verfasst, während 20 Jahre später bereits 4,5 Wissenschaftler verantwortlich zeichneten (2). Wie Grafik 2 mit den Werten von fünf weiteren Journalen aus den letzten Jahren illustriert, ist die Tendenz bis heute ungebrochen (3).

Wie ist dieser Anstieg zu erklären? In den letzten beiden Jahrzehnten hat die Ärztezahl an den deutschen medizinischen Fakultäten – und die große Mehrheit der deutschen Autoren arbeitet an Universitätskliniken oder vorklinischen Instituten – nur leicht zugenommen: Sie wuchs nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zwischen 1991 und 2006 um gut ein Zehntel von rund 22 000 auf etwa 24 500. Dies mag ein Grund für die angewachsene Zahl der Publikationen deutscher Universitätskliniken sein (4), genauso wie die weltweit gestiegene Menge medizinischer Veröffentlichungen mit der globalen Zunahme an Wissenschaftlern zusammenhängen dürfte (5). Das Mehr an Autoren lässt zwar das Mehr an Artikeln plausibel erscheinen, es kann aber nicht die erhöhte Zahl von Autoren pro Artikel erklären. Zudem lag dieser Anstieg für die Jahre 1991 bis 2006 etwa beim Deutschen Ärzteblatt mit 56 Prozent deutlich über der Steigerungsrate für Wissenschaftlerstellen.

Der wesentliche Grund für das Wachsen der Autorenzeile dürfte vielmehr in der aktuellen Forschungsstrategie der Wissenschaft liegen. Kooperation scheint immer mehr die Voraussetzung für Erkenntnisgewinn zu sein – das Wissenschaftler-Team scheint den genialen Einzelforscher ersetzt zu haben.

Von Darwin zum Human Genome Project
Ein Beispiel für die veränderten Erkenntniswege liefert die Entwicklung der Biologie: Während Charles Darwin seine Evolutionstheorie Mitte des 19. Jahrhunderts noch als Einzelautor vertreten hatte (6) und die Struktur der Erbsubstanz 1953 von Watson und Crick als Autorenpaar publiziert worden war (7), veröffentlichten 2001 mehr als 160 Autoren im Rahmen des Human Genome Project die vorläufige Arbeitsversion der kompletten Sequenz des menschlichen Genoms (8). Insgesamt waren an diesem Projekt sogar mehr als tausend Forscher beteiligt.

In der Medizin ergibt sich ein entsprechendes Bild, zum Beispiel bei den Therapiestudien. Wo früher die Fallserie einer fachlichen Autorität ausreichend sein konnte, ist heute die randomisierte, kontrollierte Studie der Goldstandard – eine bei weitem aufwendigere Methode, die 1948 erstmals Anwendung in der Medizin fand (9).

Auch für andere Wissenschaften zeigt sich diese Entwicklung: Eine Arbeitsgruppe um den amerikanischen Soziologen Brian Uzzi hat im vergangenen Jahr herausgearbeitet, wie sehr das Teamwork in den Natur-, aber auch in den Sozialwissenschaften an die Stelle der Einzelforschung getreten ist (10). Sie hatte etwa 20 Millionen Artikel und zwei Millionen Patente aus der Zeit zwischen 1955 und 2000 untersucht und bestätigte nicht nur den Trend zu mehr Autoren, sondern ermittelte auch, dass die Arbeit von Teams (definiert als mindestens zwei Autoren) einen weit größeren wissenschaftlichen Einfluss entfaltet als die Veröffentlichung Einzelner.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm die Teamgröße am stärksten in der Medizin und den Naturwissenschaften zu. Auch sank der Anteil der Einzelautorenschaften: Unter Ausklammerung von Editorials und Leserbriefen hatten in der Medizin weltweit zwischen 1955 und 1959 noch rund vier von zehn Artikeln nur einen Verfasser. Ende des 20. Jahrhunderts war dieser Anteil auf 13 Prozent geschrumpft. Diese Tendenz kennzeichnet in abgeschwächter Form auch die Sozialwissenschaften, wogegen in den Geisteswissenschaften nach wie vor der Soloautor dominiert (Tabelle).

Der gestiegene wissenschaftliche Einfluss von Teams
Das wichtigste Ergebnis der Studie ist jedoch die Verbindung von Teamautorenschaft und wissenschaftlicher Bedeutung eines Artikels. Uzzi und seine Koautoren betrachteten Zitierungen von Artikeln als einen Hinweis auf ihren wissenschaftlichen Einfluss – den Begriff Qualität vermeiden sie weitgehend – und fanden, dass Veröffentlichungen von Teams deutlich häufiger zitiert wurden als die Arbeiten Einzelner. Der Zusammenhang von Gruppenarbeit und akademischem Gewicht war zu Beginn des Untersuchungszeitraums in den 1950er-Jahren bereits vorhanden, verstärkte sich aber erheblich im Laufe der letzten Jahrzehnte.

Die Befunde gelten für die Natur- und Sozialwissenschaften, jedoch lässt sich auch für die geisteswissenschaftlichen Fächer ein gewisser Effekt nachweisen. Weiterhin haben auch einzelne Forscher wichtige Arbeiten formuliert, ihr Anteil geht jedoch zurück, besonders bei den wissenschaftlichen Klassikern: Veröffentlichungen, die mindestens tausendmal zitiert worden waren, wurden Mitte des letzten Jahrhunderts noch häufiger von Einzelautoren verfasst. Heute sind sie in den Naturwissenschaften weit überwiegend das Produkt von Teamarbeit.

Besonderes Gewicht erhalten diese Resultate, weil sie sich auch unter Ausschluss der Selbstzitate bestätigten, diese klassische Strategie der Selbstvermarktung den Befund von Uzzi und Mitarbeitern somit nicht erklären kann. Hinzu kommt, dass die Verfasser einen ähnlichen Effekt für Teams unterschiedlicher Größe nachgewiesen haben, obwohl umfangreichere Gruppen einen größeren Selbstvermarktungsvorteil haben. Schließlich ergab auch die Analyse der Patente die zunehmende Bedeutung von Forscher-Gemeinschaften.

Richtige und falsche Autoren
Der wissenschaftsimmanente Trend zur Teamarbeit erklärt jedoch nicht die ganze Dimension der Autorenzunahme. Zumindest weist eine Untersuchung in diese Richtung, die bei randomisierten Studien (RCT) aus der Gynäkologie auch über die Berücksichtigung der RCT-bedingten Autorenzunahme hinaus ein Ansteigen der Autorenzahl dokumentierte (11).
Ein Grund könnte eine lockere Definition des Begriffes „Autor“ aufseiten einiger Wissenschaftler sein. Das International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE), ein Zusammenschluss leitender Redakteure internationaler Fachzeitschriften, hat in seinen Empfehlungen zur Manuskripterstellung, den „Uniform requirements for manuscripts submitted to biomedical journals“ definiert, was einen Autor ausmacht (12; Kasten). An dieses Regelwerk fühlt sich auch das Deutsche Ärzteblatt gebunden. Danach reicht es nicht, das Projekt supervidiert oder Patienten rekrutiert zu haben. Vereinfacht ausgedrückt, muss man die Studie sowohl geplant oder durchgeführt haben als auch an der Abfassung des Manuskriptes maßgeblich beteiligt gewesen sein. Einige Wissenschaftler, deren Namen auf medizinischen Artikeln erscheinen, erfüllen diese Definition nicht. Damit täuschen sie nicht nur die Leser, sie verschaffen sich auch einen Vorteil gegenüber den Wissenschaftlern, die sich an die Autorenkriterien halten.

Im niederländischen Journal Nederlands Tijdschrift voor Geneeskunde, trugen 36 Prozent der Autoren eigenen Angaben zufolge nicht in dem Maße zu ihrem Artikel bei, dass es eine Nennung als Autor nach ICMJE gerechtfertigt hätte (13). Nur die Hälfte aller Verfasser der Revista Medica de Chile des Jahres 2000 genügte den Kriterien (14). Auch internationale Spitzenzeitschriften kennen das Problem: Bezogen auf die Artikel des Jahres 2002 war jeder zehnte Name in der Autorenliste des British Medical Journal und jeder fünfte in den Annals of Internal Medicine unberechtigt aufgeführt (15). 60 Prozent aller Artikel in den Annals of Internal Medicine zierte mindestens ein „falscher“ Verfasser. Eine Ausnahme bildete das Journal of the American Medical Association, in dem nur vier Prozent aller Artikel einen im Sinne des ICMJE unberechtigten Autor enthielten (15).

Härtere Bandagen
Es liegt nahe, für diese Zahlen den verstärkten Evaluationsdruck und die damit verbundenen erhöhten Publikationserwartungen an Wissenschaftler verantwortlich zu machen. Allerdings sind die Studien über die Einhaltung der Autorenkriterien Querschnittsuntersuchungen und erlauben keine Rückschlüsse auf eine Zunahme des Problems. Es gibt jedoch Hinweise auf eine verschärfte Konkurrenz um Autorenschaften. So berichtete Wilcox (16) von einer Verfünffachung der Autorenschaftsstreitigkeiten auf 10,7 Prozent aller Auseinandersetzungen in medizinischen Fächern, die zwischen 1991 und 1997 dem Ombudsbüro der Harvard-Universität gemeldet worden waren. Im British Medical Journal hatten 1995 Professoren signifikant häufiger die attraktivsten Autorenpositionen eingenommen als noch 1975 (2). Der Anstieg ging zulasten von Wissenschaftlern niedrigerer hierarchischer Ebenen.

Einige Journale – etwa BMJ, Lancet und JAMA – sind dazu übergegangen, die konkreten Beiträge (contributions) der Autoren zu veröffentlichen (1719). Dabei ist jedem Autor seine Tätigkeit bei der Erstellung des Manuskriptes zugeordnet. Allerdings haben bisher nicht viele Journale dieses Verfahren gewählt. Ein anderer – ebenfalls nur auf freiwilliger Basis einzuschlagender – Weg, den Beitrag Beteiligter angemessener darzustellen, besteht in der Nutzung von Danksagungen. Viele Autoren erscheinen bisher auch dann in den Verfasserzeilen, wenn die Betroffenen zwar zum Gelingen des Manuskriptes beigetragen haben, aber nicht in einem Umfang, der eine Autorenschaft rechtfertigen würde. Sie in den Danksagungen zu erwähnen, macht ihre Unterstützung deutlich, ohne dass ein falscher Eindruck über die Autorenschaft entsteht.

Es gibt weitere Motive für die nicht korrekte Bezeichnung als Verfasser: der Freundschaftsdienst oder die Hinzufügung eines geschätzten akademischen Lehrers zum Beispiel oder die Nennung eines prominenten Namens in der Hoffnung, von dessen Ruhm im Peer-review-Verfahren zu profitieren. Es ist aber auch nicht zu übersehen, dass eine Verbindung besteht zwischen der unberechtigten Autorenschaft in den Begriffen des ICMJE und der gestiegenen Bedeutung der Teamarbeit. Große Studien verlangen den Einsatz vieler Kollegen. Die Mitarbeiter, die im Rahmen einer Studie Probanden untersuchen, müssen für das Gelingen des Projektes nicht an der Abfassung des Manuskriptes beteiligt sein. Von daher erfüllen sie nicht die ICMJE-Kriterien. Dennoch erhalten sie für ihre Tätigkeit eine Gegenleistung, etwa in Form einer Koautorenschaft, die ihnen bei wissenschaftlichen Evaluationen nützt. Dieser Mechanismus unterhält den Forschungsbetrieb; ihn konstruktiv zu durchbrechen, würde durch eine Änderung der Bewertung wissenschaftlicher Leistungen seitens der Forschungsbürokratie sicher erleichtert. Es geht darum, Teamarbeit in der Wissenschaft zu ermöglichen, also auch den nicht verantwortlich tätigen Wissenschaftlern eine Gegenleistung zukommen zu lassen, ohne die Prinzipien der Autorenschaft zu opfern. Eine Lösung wäre die Anerkennung von Beiträgen – und nicht nur Autorenschaften – zu wissenschaftlichen Projekten.

Das Gegenstück zum falschen Autor ist der ungenannte, aber tatsächliche Verfasser eines Manuskriptes, der „Ghostwriter“. Dies ist ein eigenes Thema in der Medizin, und genauso wie der Frauenanteil in der Autorenzeile verlangt es eine ausführlichere Darstellung als es der Rahmen dieses Beitrages „Aus der Redaktion“ ermöglicht. Beide Gegenstände sollen jedoch zu einem späteren Zeitpunkt im Mittelpunkt stehen.

„Noch nie ist eine große Idee in einer Konferenz
geboren worden“. Vielleicht. Wie die zunehmende Bedeutung der Teamarbeit in der Forschung zeigt, gilt dieser Satz für die Wissenschaft jedoch nicht, zumindest, wenn man Konferenz sehr frei mit Teamarbeit übersetzt. Aber selbst Fitzgerald relativierte sein Bonmot, indem er ergänzte: „ ... aber eine Menge idiotischer Ideen sind in Konferenzen gestorben“. In der Wissenschaft, die auch von der Falsifikation lebt, ist das kein geringer Erfolg.

Interessenkonflikt
Der Autor leitet die Medizinisch-Wissenschaftliche Redaktion des Deutschen Ärzteblattes.

Anschrift des Verfassers
PD Dr. med. Christopher Baethge
Leiter der Medizinisch-Wissenschaftlichen Redaktion
E-Mail: baethge@aerzteblatt.de

Publish Together or Perish

Dtsch Arztebl 2008; 105(20): 380–3
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0380

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de
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