ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2008Kassenärztliche Vereinigungen: Kampagne gegen den Gesundheitsfonds

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Kassenärztliche Vereinigungen: Kampagne gegen den Gesundheitsfonds

Dtsch Arztebl 2008; 105(20): A-1037 / B-901 / C-881

Meißner, Marc

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LNSLNS Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in Bayern und Baden-Württemberg haben am 7. Mai ihre gemeinsame Aktion „Gesundheitsfonds – so nicht!“ gestartet. Ziel der Kampagne ist es, den Gesundheitsfonds und die damit verbundene Honorarreform in ihrer jetzigen Form zu verhindern. Mit Plakaten, Flyern und einer Internetseite – www.gesundheitsfonds-so-nicht.de – informieren sie über die möglichen Folgen der Reform. Mit Unterschriftenlisten, die in den süddeutschen Praxen ausliegen, werden Gegenstimmen von Ärzten und Patienten gesammelt. Unterstützt werden die KVen von den jeweiligen Lan­des­ärz­te­kam­mern.

Nach Ansicht der KVen verschlechtert die Einführung des Gesundheitsfonds die Versorgung der Patienten in Bayern und Baden-Württemberg massiv. Allein in Bayern würden sich die verfügbaren Mittel um 500 Millionen Euro verringern. Das werde schwerwiegende Folgen für die Patientenversorgung haben.

„Es geht hier nicht um eine reine Verweigerungshaltung. Sondern wir wollen deutlich machen, dass wir den Fonds und die Honorarreform in ihrer jetzigen Form ablehnen. Dies vor allem deshalb, weil das Ziel einer zentralistisch organisierten Staatsmedizin nicht von uns geteilt wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KV Bayerns, Dr. med. Axel Munte. Mei
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