ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2008Lebensqualität: Paradigmenwechsel nötig
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Solange Ausbildung und Praxis pathogenetisch orientiert sind, wird sie gar keine autonomen Patienten hervorbringen können, weil sie sich selbst das Wasser damit abgraben würde. Denn Umsätze und Einkommen werden eben nicht mit autonomen, selbstverantwortlichen, gebildeten, gesunden Menschen erzielt. Begehen wir nicht alle unbewusst Meineid gegen Hippokrates’ Eid? Lösungsansätze wie „Gesundheitsfördernde Praxen“ (Bahrs/ Matthiessen) oder Grossarth-Maticeks „Autonomietraining“ liegen doch in den institutionellen Schubladen wie seinerzeit das Dreiliterauto, als es noch genug Sprit gab. Jetzt, da das kurative Vehikel mit uns ohne Gurt hinter dem Steuer Richtung Wand fährt, besteht die Chance für einen Paradigmenwechsel hin zu Salutogenese und Autonomie für uns und die uns Anvertrauten.
Dr. med. Ulrich Sappok, Baldurstraße 10,
40549 Düsseldorf
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