ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2008Dietrich Wersich: Viele Gemeinsamkeiten mit den Grünen

PERSONALIEN

Dietrich Wersich: Viele Gemeinsamkeiten mit den Grünen

Dtsch Arztebl 2008; 105(21): A-1144 / B-988 / C-968

Hibbeler, Birgit

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Dietrich Wersich Foto: dpa
Dietrich Wersich
Foto: dpa
Wie könnte eine schwarz-grüne Gesundheitspolitik aussehen? Diese Frage stellte sich bisher weder auf Bundes- noch auf Landesebene. Und so richtet sich der Blick nun nach Hamburg – auf die dortige Koalition von Union und der Grün-Alternativen Liste (GAL). „CDU und Grüne unterscheiden sich im Grundsatz, wie Sozialpolitik auszusehen hat, gar nicht so sehr“, versichert Dietrich Wersich (44). Der Arzt und CDU-Politiker ist neuer Senator für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in der Hansestadt.

Große Überraschungen sind in der Hamburger Gesundheitspolitik aber ohnehin nicht zu erwarten. Die Personalentscheidung für Wersich ist eine Entscheidung für Kontinuität: Er war zuvor bereits Staatsrat der Sozialbehörde. In seiner Amtszeit wurden unter anderem die städtischen Krankenhäuser privatisiert – ein möglicher Konfliktpunkt weniger. Einer guten Zusammenarbeit mit der GAL steht nichts im Weg: Wersich gilt als liberal, pragmatisch und unideologisch. Der Facharzt für Allgemeinmedizin hat angekündigt, er wolle ein breites Bündnis für Prävention initiieren und Krankenkassen, Unternehmen, Sportverbände und Ärzte einbinden.

Bevor Wersich hauptberuflich in die Politik ging, gehörte seine Leidenschaft zwei Dingen: der Medizin und dem Theater. Nach dem Studium der Humanmedizin arbeitete er fast zehn Jahre in Hamburg als Arzt. Daneben war er viele Jahre lang Geschäftsführender Gesellschafter der Stäitsch Theaterbetriebs GmbH und leitete unter anderem die Hamburger Kammerspiele. Birgit Hibbeler
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema