ArchivDeutsches Ärzteblatt9/1996Atopisches Ekzem: Patienten-Management

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Atopisches Ekzem: Patienten-Management

Clade, Harald

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LNSLNS FRANKFURT/M. Unter den Hautkrankheiten im Kindes- und Jugendalter hat in den letzten Jahren insbesondere das atopische Ekzem (Neurodermitis, endogenes Ekzem) an Häufigkeit in erheblichem Maße zugenommen. In verschiedenen Regionen in Deutschland sind 10 bis 20 Prozent der für eine allergische Erkrankung disponierten Kinder und Jugendlichen von einer oftmals chronisch verlaufenden Erkrankung betroffen. Die Prävalenz bei allergischen Erkrankungen liegt in Mitteleuropa zwischen 20 und 30 Prozent. Obwohl die ätio-pathophysiologischen Zusammenhänge beim atopischen Ekzem noch nicht vollständig aufgeklärt sind, haben Fortschritte in der experimentellen Allergologie und Dermatologie dazu beigetragen, die Diagnostik und Therapie gezielt zu verbessern. Dies betonte Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring, Direktor der Dermatologischen Klinik und Poliklinik der TU München, beim jüngsten Kongreß der Deutschen Zentrale für Volksgesundheitspflege e.V. (DZV) in Frankfurt/Main. Basis eines wirkungvollen "PatientenManagements" und einer dringend erforderlichen Compliance ist die umfassende, nachvollziehbare Aufklärung des Patienten über Natur und Verlauf der Hauterkrankung, die pathophysiologischen Faktoren und die therapeutischen Möglichkeiten. HC
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