ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2008Arzneimittel: Patienten schon heute Zielscheibe von Werbung

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Arzneimittel: Patienten schon heute Zielscheibe von Werbung

Dtsch Arztebl 2008; 105(22): A-1160 / B-1000 / C-980

EB

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LNSLNS Gegen Bestrebungen, auf Europaebene Direktwerbemöglichkeiten für rezeptpflichtige Arzneimittel in Publikumsmedien zuzulassen, haben sich Mitglieder der Ärztekammer Berlin, der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft und Vertreter unabhängiger Arzneimittel-Fachinformationsdienste gewandt. Anlass war eine Podiumsdiskussion zum Einfluss der Pharmaindustrie auf Arzt und Patient.

Deutlich wurde im Rahmen der Debatte, dass Patienten auch heute schon Zielscheibe der Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel sind. „Vor allem das Internet macht es Pharmaunternehmen leicht, das bestehendeWerbeverbot zu umgehen“, heißt es in der Information der Kammer. Gastrednerin Hedwig Diekwisch von der Buko-Pharma-Kampagne verwies auf Homepages, die scheinbar neutral zu Gesundheitsfragen beraten, aber letztlich verschreibungspflichtige Hormonpräparate empfehlen. Sie erwähnte weiter das Sponsoring von Selbsthilfeorganisationen und Zeitschriftenartikel, in denen industrienahe Experten scheinbar neutrale Gesundheitstipps geben. EB
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