ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2008DAK: IT-Konzern für die Kran­ken­ver­siche­rung

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DAK: IT-Konzern für die Kran­ken­ver­siche­rung

Dtsch Arztebl 2008; 105(23): A-1256 / B-1092 / C-1068

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Ohne Großrechner undenkbar: Der neue Konzern Bitmarck konzipiert IT-Lösungen für rund 200 Krankenkassen. Foto: picture-alliance/Sander
Ohne Großrechner undenkbar: Der neue Konzern Bitmarck konzipiert IT-Lösungen für rund 200 Krankenkassen. Foto: picture-alliance/Sander
Mit dem IT-Konzern Bitmarck entsteht der bislang größte Full-Service-Anbieter von IT-Lösungen in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV). Betriebskrankenkassen, die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK), weitere Ersatzkassen sowie Innungskrankenkassen haben die Gründungsurkunde der neuen Gesellschaft in Essen unterzeichnet. „Die Bitmarck ist ein Beleg für die Innovationskraft der GKV, ganz ohne staatliche oder politische Einflussnahme“, sagte Claus Moldenhauer, stellvertretender Vorsitzender des DAK-Vorstands.

Der Konzern mit einer Holding und vier Tochtergesellschaften wird die Softwareentwicklung, den Rechenzentrumsbetrieb, die Fachberatung und Serviceleistungen für rund 200 Krankenkassen mit 26 Millionen Versicherten und einem Marktanteil von rund 40 Prozent in der GKV übernehmen. Er ist auch für die logistischen und organisatorischen Herausforderungen gerüstet, die der Gesundheitsfonds mit sich bringt. Mit dem Konzept des Full-Service-Anbieters soll er sich von den Wettbewerbern unterscheiden. Hauptstandorte der Gesellschaften werden Essen, Hamburg und München sein (www.bitmarck.de).

„Mit der Bitmarck werden wir im IT-Bereich vom Nachfrager zum Anbieter“, erläuterte Moldenhauer die Entscheidung der DAK, sich an dem IT-Konzern zu beteiligen. So sei man in einer besseren Position, um den Gesundheitsmarkt aktiv mit gestalten zu können. Die DAK hatte sich bereits zuvor als IT-Dienstleister unter anderem für andere Krankenkassen profiliert. Sie bringt rund 80 Millionen Euro sowie 340 Mitarbeiter in die Gesellschaft ein. EB
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