PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(24): A-1340 / B-1156 / C-1132

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Heribert Jürgens Foto: UKM
Heribert Jürgens Foto: UKM
Wilhelm-Warner-Preis – verliehen von der Wilhelm-Warner-Stiftung, Dotation: 10 000 Euro, für besondere Verdienste in der Krebsforschung, an Prof. Dr. Heribert Jürgens, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Hämatologie und Onkologie – des Universitätsklinikums Münster. Er erhielt die Anerkennung für seine Verdienste auf dem Gebiet der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie.

Preis für Dienstleistungsforschung – verliehen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung an Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Fachgebiet Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin. In seiner Studie „Forschungsinnovationen und Performanz von Uniklinika“ kommt Schreyögg zu dem Schluss, dass Uniklinika, die mehr forschen, ihre Patienten effizienter versorgen können.

Auszeichnungen für Arterioskleroseforschung – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Gesellschaft in Blaubeuren. Mit der Rudolf-SchönheimerMedaille, der höchsten Auszeichnung der Fachgesellschaft, wurden Prof. Dr. rer. physiol. Dr. h. c. Ulrike Beisiegel, Zentrum für Experimentelle Medizin am Fachbereich Medizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, und Prof. Dr. h. c. Ludwig Georg Braun, Melsungen, ausgezeichnet. Der W.-H.-Hauss-Preis wurde an Prof. Dr. Christian Weber, Aachen, verliehen. Er ist Direktor des Instituts für Kardiovaskuläre Molekularbiologie am Universitätsklinikum Aachen. Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Cassella-Med GmbH in Berlin. Weber wurde für seine Arbeit zum Thema „Chemokinartige Funktionen von MIF in der Atherosklerose“ ausgezeichnet.

Sven-Effert-Preis – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. Bruno Scheller für seine Verdienste um die Entwicklung des medikamentenbeschichteten Ballonkatheters. Scheller hat zusammen mit Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Speck (Berlin) einen neuartigen Katheter zur Behandlung von Herzkranzgefäßen und anderen Gefäßen entwickelt. Wird dieser Ballonkatheter zur Erweiterung verengter Arterien eingesetzt, so wandert ein wachstumshemmender Wirkstoff in die Gefäßwände.

Jens Opalka, Karin Jurkat-Rott, Anne Kreiling, Reinhard Dengler (von links) Foto:Wolfgang Grysa
Jens Opalka, Karin Jurkat-Rott, Anne Kreiling, Reinhard Dengler (von links) Foto:Wolfgang Grysa
Felix-Jerusalem-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung, Dotation: insgesamt 15 000 Euro, gestiftet von der Firma Sanofi-Aventis. Der erste Preis in Höhe von 7 500 Euro ging an Dr. Karin Jurkat-Rott, Universität Ulm, für Untersuchungen zur Genetik der Kanalopathien. Den zweiten Preis, Dotation: 5 000 Euro, erhielten in diesem Jahr zwei Forscher: Dr. Thorsten Hoppe, Universität Hamburg, und Dr. Michel Mittelbronn, Universität Zürich/Schweiz. Beide leisteten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung des Pathomechanismus von Myopathien und der Muskeldystrophie vom Typ Emery-Dreifuss. Der dritte Preis in Höhe von 2 500 Euro ging an Dr. Sabine Krause, Ludwig-Maximilians-Universität München, für ihre Arbeit zu hereditären Einschlusskörpermyopathien. EB
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