ArchivDeutsches Ärzteblatt9/1996Mangel an Vitamin D zur Zeit besonders häufig

POLITIK: Medizinreport

Mangel an Vitamin D zur Zeit besonders häufig

Schmidt-Gayk, H.

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LNSLNSLNSLNS Die Messungen von 25-OH-Vitamin-D im Serum zeigen, daß zur Zeit bei einem Großteil der Patienten eine ungenügende Vitamin-D-Versorgung besteht. In einigen Krankenhausabteilungen weist mehr als die Hälfte der Patienten erniedrigte Vitamin-D-Spiegel im Serum auf (unter 25 nmol/l). Über 70 Prozent der älteren Patienten liegen unter dem Optimum (50 bis 250 nmol/l). Patienten einer Station einer Psychiatrischen Klinik lagen zu 70 Prozent unter 25 nmol/l.
Es ist daher zu empfehlen, allen Älteren, die wenig oder kein Sonnenlicht bekommen, 500 bis 1 000 Einheiten Vitamin D3 täglich zuzuführen (preiswerter ist alle 14 Tage eine Tablette mit 10 000 Einheiten). Ein Vitamin-D-Mangel führt nicht nur zu Nachteilen für das Knochensystem, sondern mindert auch die Kraft der Patienten und schwächt die Abwehrlage.
Prof. Dr. med. H. Schmidt-Gayk

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