ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2008Interview: Reparaturwerkstätten
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. . . Von wegen „Der kranke Mensch im Mittelpunkt“, wir haben bald nur noch „Reparaturwerkstätten“ wie für Autos! Warum übernehmen Kapitalgesellschaften Krankenhäuser? Ja, scheinen sich förmlich darum zu reißen – aus lauter Menschenfreundlichkeit? Warum wandern Ärzte aus, anstatt sich in Deutschland niederzulassen oder im Krankenhaus zu arbeiten? Warum nehmen die psychischen Erkrankungen zu? Der Arzt ist ja nicht mehr gefragt – vielleicht der Mediziner, der „Körperreparateur“ wird jetzt angestellt, und der Kranke dient der Gewinnmaximierung der Konzerne! Der persönliche Kontakt zum Arzt ist überflüssig! Und die Politik unterstützt diesen Trend, hat ihn womöglich erst ins Leben gerufen, um Kosten zu sparen. Quotierung der vom Staat festgesetzten Gebühren für Ärzte, Budgetierung der Arzneimittelausgaben und teilweise auch der Leistungen der Ärzte. Und bei Überschreitung des Budgets, Rückzahlungen an die jeweilige Krankenkasse – womöglich erst nach einem Jahr! Da ist eine dem hippokratischen Eid gemäße Behandlung nicht mehr möglich, der letzte Idealismus geht vor die Hunde, und eine Planung ist auch nicht mehr möglich! Eine Hillary Clinton will das bisherige deutsche Gesundheitssystem in den USA einführen – weil es so schlecht ist oder war? . . .
Dr. med. Walther-Friedrich Leuchs,
Rampenstraße 38, 91564 Neuendettelsau
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