ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2008Medizintechnik: Gute Grundlage

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Medizintechnik: Gute Grundlage

Dtsch Arztebl 2008; 105(27): A-1506 / B-1300 / C-1268

Imhoff-Hasse, Susanne

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Armin Gärtner: Medizintechnik und Informationstechnologie. Band 3: Telemedizin und computerunterstützte Medizin. TÜV Media GmbH, Köln, 2006, 392 Seiten, gebunden, 54 Euro
Armin Gärtner: Medizintechnik und Informationstechnologie. Band 3: Telemedizin und computerunterstützte Medizin. TÜV Media GmbH, Köln, 2006, 392 Seiten, gebunden, 54 Euro
Bei Medizinprodukten rückt die reine Gerätetechnik in den Hintergrund, moderne Medizintechnik ist heutzutage sehr von der Informationstechnologie geprägt. Rechnergestützte Chirurgiesysteme als Assistenz der Chirurgen, virtuelle Endoskopie zur computerunterstützten Darstellung etwa des Magen-Darm-Trakts oder der Harnblase sowie mobile Lösungen beim Patientenmonitoring durch Wearable Computing („Rechner zum Anziehen“) – dies sind drei Beispiele computerunterstützter Medizin, die der Medizintechnik-Ingenieur Armin Gärtner in seinem Band beschreibt. Weitere sind Projekte mit Funktranspondern (RFID-Technologie), die die schnelle, berührungsfreie Identifikation zum Beispiel von Medizinprodukten mittels Funkwellen ermöglichen.

Gärtner, der viele Jahre Abteilungsleiter der Medizintechnik im Helios-Klinikum Wuppertal war und jetzt Projektleiter des Sana-Medizintechnischen Servicezentrums in Remscheid sowie IHK-Sachverständiger ist, gibt Ärzten einen gelungenen, sehr praxisbezogenen Überblick über das Zusammenwachsen von Medizintechnik mit modernen informationstechnologischen Systemen (IT). Andere Themen sind die Rahmenbedingungen durch das Medizinproduktegesetz oder unterschiedliche Formen der Teleradiologie, Teleneurologie oder Telepathologie.

Da außer in Krankenhäusern auch in Arztpraxen zunehmend medizintechnische Geräte innerhalb von Netzwerken eingesetzt werden, ist der Band eine sehr gute Grundlage für Kliniker und niedergelassene Ärzte. Susanne Imhoff-Hasse
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