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ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2008Deutsche Forschungsgemeinschaft: Gleichstellungsstandards verabschiedet

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Deutsche Forschungsgemeinschaft: Gleichstellungsstandards verabschiedet

Richter-Kuhlmann, Eva

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Der Frauenanteil bei Professuren ist in Deutschland gering. Foto: Vario Images
Der Frauenanteil bei Professuren ist in Deutschland gering. Foto: Vario Images
Frauen sollen in der Wissenschaft bessere Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten erhalten. Um dies zu forcieren, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung Anfang Juli in Berlin „forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ verabschiedet. Mit ihnen verpflichten sich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die Gleichstellung von Frauen und Männern in den kommenden Jahren voranzutreiben.

„Der geringe Frauenanteil bei den Professuren ist beschämend für das deutsche Wissenschaftssystem und zugleich eine Verschwendung intellektueller Ressourcen“, sagte DFG-Präsident Prof. Dr. Matthias Kleiner. Mit den Gleichstellungsstandards wolle die DFG deshalb die Frauenförderung als zentrale Aufgabe für Hochschul- und Institutsleitungen festschreiben, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Forschung und Wissenschaft verbessern und den Anteil von Frauen an Professuren und anderen wissenschaftlichen Führungspositionen erhöhen. Eine Quote schreibt die DFG jedoch nicht vor.

Bis 2013 sollen die Gleichstellungsstandards umgesetzt werden und ein entscheidungsrelevantes Kriterium bei der Bewilligung von Fördergeldern durch die DFG sein. ER
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