PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2008; 105(28-29): A-1561 / B-1347 / C-1315

EB

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LNSLNS Deutscher Arzt-Recht-Preis – verliehen vom PMI-Verlag, Frankfurt am Main, und dem Nomos-Verlag, Baden-Baden, an Dr. jur. Dr. med. Adem Koyuncu, Rechtsanwalt und Arzt aus dem Kölner Büro von Mayer-Brown LLP. Er wird für seine praktische und wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Medizin-, Arzt- und Arzneimittelrechts ausgezeichnet.

GSK-Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen – verliehen von der Deutschen Atemwegsliga, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma Glaxosmithkline, an Ralf Strehmel, Arzt im Krankenhaus Sachsenhausen, Frankfurt am Main. Er erhält das Forschungsstipendium für eine Untersuchung zu den Auswirkungen von schlafbezogenen Atemstörungen auf die diastolische Herzfunktion.

Félicien-Steichen-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie an Priv.-Doz. Dr. Georg Kähler, Leiter der Sektion für Chirurgische Endoskopie am Mannheimer Universitätsklinikum, Dotation: 5 000 Euro. Er wurde für ein von ihm entwickeltes Verfahren zur endoskopischen Magenresektion ausgezeichnet.

Forschungsförderung – verliehen von der Wilhelm-Sander-Stiftung, Dotation: 100 000 Euro, für das Forschungsprojekt „Hemmstoffe von Histion-Acetyltranserasen als neue Wirkstoffe für die Krebstherapie“ an Prof. Dr. Manfred Jung, Universität Freiburg, und Prof. Dr. Wolfgang Sippl, Universität Halle-Wittenberg. Die Stiftung unterstützt medizinische Forschung, insbesondere im Rahmen der Krebsbekämpfung.

Forschungsförderung – verliehen von der ESAC Deutschland – Verein zur Förderung der Aldosteron-Forschung e.V. Vergeben werden Anschubfinanzierungen von je 15 000 bis 25 000 Euro zur Durchführung von Forschungsvorhaben auf dem Aldosteron-Sektor. Die Stipendien wurden an folgende Wissenschaftler vergeben: Dr. Anke Dahlmann, Erlangen, Dr. Claudia Grossmann, Halle, Dr. Thorsten Kirsch/Dr. Annette Fiebeler, Hannover, sowie Dr. Daniel Kämmer, Aachen.

Werner-Staehler-Gedächtnispreis – verliehen anlässlich der 49. Jahrestagung der Südwestdeutschen Gesellschaft für Urologie in Heilbronn, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. Steffen Alexander Wedel, Oberarzt am Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er wurde für seine Arbeit mit dem Thema „Neuer Therapieansatz beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom durch die Histon-Deazetylase(HDAC)-Inhibitoren ACS2 und ACS33“ ausgezeichnet.

Bayer-Vital-Stipendium – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie an Dr. Bettina J. Stuck, Universitätsklinikum des Saarlands, Homburg/Saar, für ihre Arbeit „Bedeutung des Retinol-bind-ing Proteins und der AMP-aktivierten Proteinkinase für den kardiomyozytären Metabolismus bei myokardialem Remodeling“. Das Stipendium ist mit einem Auslandsaufenthalt und einer Kooperation mit der Harvard Medical School in Boston, USA, verbunden.

Health Media Award – verliehen vom Bildungsinstitut der Kommunikationswirtschaft e.V. an die Firma Berlin-Chemie AG für die Broschürenreihe „Tipps für Diabetiker“. Der Health Media Award wurde auf dem Trendforum Gesundheitskommunikation in Köln verliehen.

Hermann-Holthusen-Ring – verliehen anlässlich des 89. Deutschen Röntgenkongresses in Berlin an Prof. Dr. Christoph Bremer, Insitut für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster. Es handelt sich um einen der renommiertesten Preise der Deutschen Röntgengesellschaft, der für exzellente wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird. Bremers Forschungsschwerpunkt liegt in der Etablierung neuer Bildgebungsverfahren zur Tumordetektion und Tumorcharakterisierung.

Isabelle Naßenstein Foto: privat
Isabelle Naßenstein Foto: privat
Coolidge Award – verliehen ebenfalls anlässlich des Deutschen Röntgenkongresses in Berlin von der Firma GE- Healthcare, Dotation: 15 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Ulricke Wedegärtner, Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Sie wurde ausgezeichnet für eine Arbeit zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts im Blut des Ungeborenen im Mutterleib. Wedegärtner teilt sich die Auszeichnung mit Dr. Isabelle Naßenstein, Institut für Klinische Radiologie, Universitätsklinikum Münster. Naßenstein wurde für ihre Arbeit über Nachweismöglichkeiten einer spontanen Dissektion von supraaortalen Gefäßen ausgezeichnet.

Wissenschaftspreis – verliehen vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft an Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, Dotation: 50 000 Euro. Sie werden ausgezeichnet für die Entwicklung neuartiger Peptidchips für die Diagnostik. Peptide werden in großer Zahl zu sogenannten Peptid-Arrays aufgereiht und dienen dazu, Krankheiten wie Krebs zu diagnostizieren, Krankheitserreger zu identifizieren oder Arzneimittel zu erforschen.

Die Ansatzmöglichkeiten sind begrenzt, da der verfügbare Platz auf den Peptidchips begrenzt ist. Ziel der Forscher ist es, einen platzsparenderen Weg zur Herstellung von Peptid-Arrays zu finden.

Heinrich-Dräger-Preis für Intensivmedizin – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet vom Medizintechnik-Konzern Dräger, an Dr. Rainer Kiefmann, Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, für seine Arbeit über die Freisetzung von Sauerstoffradikalen bei einer Hypoxie. Kiefmann teilt sich den Preis mit Priv.-Doz. Dr. Tobias Eckle, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universität Tübingen.

Prof.-Heimburger-Preis – verliehen anlässlich des Hämophilie-Weltkongresses 2008 in Istanbul von der CSL-Behring an fünf junge Medizinforscher. Verbunden ist der Preis mit einer finanziellen Förderung. Die Anfangsstipendien von jeweils 20 000 Euro wurden den Preisträgern für vorklinische oder klinische Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Gerinnung verliehen. Preisträger aus Deutschland ist Jörg Schuttrumpf, Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main.

Doktorandenpreis – verliehen von der Deutschen Lungenstiftung, Dotation: 4 000 Euro, gestiftet von der Firma Boehringer Ingelheim. Den Preis für die beste Dissertation erhielt Dr. Andreas Färber, Universität München, für seine Arbeit „Schneller Nachwuchs von Mutationen im gyrA-Gen von Mycobacterium tuberculosis mit Relevanz für die Entstehung von Medikamentenresistenzen gegen Chinolone mittels der Real-Time PCR auf dem LightCycler®-System“.

Birgit Kaltz, Ditmar Lümmen, Philipe Khalil, Martin Falk (von links) Foto: Thomas Werner Hackländer (DCCV)
Birgit Kaltz, Ditmar Lümmen, Philipe Khalil, Martin Falk (von links) Foto: Thomas Werner Hackländer (DCCV)
Ludwig-Demling-Forschungspreis – verliehen von der Deutschen Morbus- Crohn/Colitis-ulcerosa-Vereinigung e.V., Dotation: 25 000 Euro, gestiftet von der Falk-Foundation e.V., an Dr. Philipe Khalil, München. Er wurde für sein Forschungsprojekt zur nicht myeloablativen Stammzelltherapie der chronisch entzündlichen Darm­er­krank­ungen ausgezeichnet. EB
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