ArchivDeutsches Ärzteblatt PP7/2008Psychotherapie-Vergütung: Hoher Zuwachs der Honorarsumme

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Psychotherapie-Vergütung: Hoher Zuwachs der Honorarsumme

PP 7, Ausgabe Juli 2008, Seite 294

Bühring, Petra

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LNSLNS Nach Angaben der Bundesregierung hat sich die Vergütungssituation in der psychotherapeutischen Versorgung in den letzten Jahren verbessert. So stieg die Honorarsumme der Psychologischen Psychotherapeuten (PP) für die zulasten der gesetzlichen Krankenkassen erbrachten Leistungen bundesweit von circa 386 Millionen Euro im Jahr 1999 auf rund 904 Millionen Euro in 2006 um mehr als das Doppelte. In diesem Zeitraum erhöhte sich der durchschnittliche GKV-Honorarumsatz je PP um 68 Prozent. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (Drucksache 16/9271) auf eine Kleine Anfrage von Abgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache (16/9170) hervor. „Dieser Zuwachs ist auch bei den einzelnen Psychotherapeuten angekommen“, heißt es in der Antwort.

Die Fragesteller wollten unter anderem wissen, wie die Bundesregierung die bisherige Umsetzung der Bundessozialgerichts (BSG)-Urteile zur Vergütung psychotherapeutischer Leistungen durch die gemeinsame Selbstverwaltung beurteilt. Die Bundesregierung verwies auf das zu dem Zeitpunkt noch ausstehende Urteil des BSG: Am 28. Mai entschied der 6. Senat, dass die Honorierung der Psychotherapeuten nicht zu beanstanden sei. PB
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