ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2008Gesundheitskarte: KKH vergibt Auftrag für die Herstellung

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Gesundheitskarte: KKH vergibt Auftrag für die Herstellung

Dtsch Arztebl 2008; 105(31-32): A-1641 / B-1417 / C-1385

Krüger-Brand, Heike E.

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Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hat gemeinsam mit 28 Betriebskrankenkassen das Unternehmen Giesecke & Devrient (G & D) mit der Herstellung und Lieferung von rund zehn Millionen elektronischen Gesundheitskarten beauftragt. Der Auftrag umfasst die optische und elektronische Personalisierung der Chipkarte mit den individuellen Daten des Versicherten und der jeweiligen Krankenkasse. Der Kartenhersteller übernimmt außerdem den Versand der neuen Karten an die Mitglieder der Kassen. Die Auslieferung der Karten soll im Januar 2009 beginnen. Grundlage für die Lieferantenwahl war ein europaweites Ausschreibungsverfahren. G & D hatte als bisher einziger Hersteller für die in den Testregionen ausgegebenen Karten das IT-Sicherheitszertifikat des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik erhalten.

Die elektronische Gesundheitskarte enthält zunächst die Stammdaten des Versicherten, seinen Versicherungs- und Zuzahlungsstatus sowie ein Foto des Karteninhabers. Als erste Funktion wird sie das elektronische Rezept beinhalten. Zusätzlich ist sie für eine qualifizierte elektronische Signatur vorbereitet. Die Versicherten können ein PIN-Home-Package bei der KKH bestellen. Das Paket enthält einen Kartenleser mit Software für den Anschluss an den heimischen PC, über den die Versicherten ihre Stammdaten oder freiwillig gespeicherte Notfalldaten einsehen können. KBr
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