ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2008Kassenärzte: Politik nur für Niedersachsen?

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Kassenärzte: Politik nur für Niedersachsen?

Dtsch Arztebl 2008; 105(31-32): A-1670 / B-1442 / C-1408

Baur, Wolfgang

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Eine gute „Seite eins“ zu den existenzvernichtenden Medikamentenregressen nach „Richt“größen in Niedersachen für 2001! – und nur dort! . . . Die KV Niedersachsen bedauert die Umsetzung der Gesetze, die die Politik vorgegeben habe – eigenartig; Politik nur für Niedersachsen? Die Willkür der Beschwerdeausschüsse (unsere Ärztevertreter und unsere Kassen, für die wir arbeiten) wird nicht thematisiert. Keiner weiß, welche Praxisbesonderheiten anerkannt werden, welche nicht – auch heute – 2008 – nicht! Zumindest in Niedersachsen. Meine eigene Regional-KV hat das Verschreibungsverhalten jahrzehntelang gutgeheißen, geprüft und beschieden – es ändert sich das beschlussfassende Gremium überregional, und was vorher richtig war, ist ab 2001 falsch und wird existenzvernichtend bestraft – nur in Niedersachen! Noch etwas fehlt im Kommentar: Der Antrag auf Aufschub. Bei Klageeinreichung am Sozialgericht kann man beantragen, die Vollstreckung auszusetzen, bis ein gerichtlich bestätigtes Urteil vorliegt. Diese Hoffnung muss erhalten bleiben, wenn man sich unschuldig verurteilt sieht – oder aber nach Jahren die Klage gewinnt, man aber dann schon längst insolvent in Altersarmut lebt. Hoffentlich geschieht den 78 hauptsächlich landärztlichen Hausarzt-Kollegen in ohnehin unterversorgten Gebieten nicht das, was einer Kollegin in ihrer KV gesagt wurde: „Melden Sie Insolvenz an“ . . .
Dr. Wolfgang Baur, Lohnbachstraße 5,
38690 Vienenburg
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