ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2008Weiterbildung: Die Jüngeren nicht dabei
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Und nun hat auch des deutschen Arztes höchstes Gremium, der 111. Deutsche Ärztetag, sich (mal wieder) dem Thema Weiterbildung von Hausärzten gewidmet. Dabei sind sicherlich viele Dinge sehr richtig analysiert worden. Interessant und meiner Ansicht nach bedenklich ist, dass wieder einmal die eigentliche Zielgruppe, die Studierenden und die Weiterbildungsassistenten, nicht dabei war und auch nicht groß gefragt wurde. Es werden also Konzepte verabschiedet, ohne vorher eine Evaluation zu machen, ob deren Ziel auch bei uns ankommt. Aber so scheint es insgesamt in der Politik der Ärzteschaft zu sein: Mitreden und aktiv in Gremien mitarbeiten darf man erst ab dem Alter von 50 oder wenn man zumindest den Posten eines Oberarztes hat. Viele andere Entscheidungsgremien, wie z. B. auch der Deutsche Bundestag, sind dort weiter. Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft das kreative Potenzial der jüngeren Ärzte beachtet wird und diese in Entscheidungen mit einbezogen werden.
Dr. med. Thomas Maibaum, Eselföterstraße 5, 18055 Rostock
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