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ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2008Gesprächspsychotherapie: Ablehnung nicht beanstandet

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Gesprächspsychotherapie: Ablehnung nicht beanstandet

Bühring, Petra

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LNSLNS Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) wird den Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) über die sozialrechtliche Ablehnung der Gesprächspsychotherapie als GKV-finanzierte Leistung vom 24. April nicht beanstanden. Das geht aus einem Schreiben des BMG vom 24. Juni hervor. Das BMG hat die Nichtbeanstandung jedoch mit einer Auflage verbunden: Der G-BA muss prüfen, ob und eventuell unter welchen Voraussetzungen die Gesprächspsychotherapie (GT) indikationsbezogen als Methode für den Anwendungsbereich der affektiven Störungen zugelassen werden kann.

Der G-BA war in seiner Bewertung der GT entgegen der Stellung-nahme der Bundes­psycho­therapeuten­kammer zu dem Ergebnis gekommen, dass der Nutzen der GT lediglich in einem Anwendungsbereich der Psychotherapie (affektive Störungen) belegt ist, und dass damit die Kriterien für eine Anerkennung als Richtlinienverfahren nicht erfüllt werden.

Der G-BA kann nun innerhalb eines Monats Klage gegen die mit der Nichtbeanstandung verbundene Auflage erheben oder ihr nachkommen, sodass der Beschluss dann mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger rechtskräftig wird. PB
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