ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2008Arthroskopie des Hüftgelenks

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Arthroskopie des Hüftgelenks

Indikation, Technik, Ergebnisse

Arthroscopy of the Hip Joint

Dtsch Arztebl 2008; 105(33): 559-66; DOI: 10.3238/arztebl.2008.0559

Rühmann, Oliver

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Einleitung: Ziel dieser Arbeit ist es darzustellen, welche Erkrankungen des Hüftgelenks arthroskopisch behandelt werden können und sollten.
Methode: Die Technik und Ergebnisse der Hüftarthroskopie bei verschiedenen Indikationen werden über eine selektive Literaturaufarbeitung, ergänzt durch eigene Erfahrungen, evaluiert und präsentiert.
Ergebnisse: Eine erfolgreiche arthroskopische Behandlung gelingt bei freien Gelenkkörpern, Verletzungen oder degenerativen Veränderungen des Labrums, Ligamentum capitis femoris und Knorpels, beim femoroazetabulären Impingement, Erkrankungen der Synovia und Gelenkinfektionen.
Diskussion: Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen erreichen das Evidenz-Level IV. Obwohl Langzeitergebnisse nicht vorliegen, kann gefolgert werden, dass die Hüftarthroskopie mittlerweile eine wichtige Behandlungsoption der Erkrankungen des Hüftgelenks darstellt. Als fester Bestandteil im Therapie-Algorithmus schließt die Hüftarthroskopie die Lücke zwischen konservativen Maßnahmen und invasiven Operationen.
Dtsch Arztebl 2008; 105(33): 559–66
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0559
Schlüsselwörter: Arthroskopie, Gelenkdiagnostik, chirurgische Therapie, Hüftendoprothese, orthopädische Therapie
LNSLNS Die Frequenz der durchgeführten Hüftarthroskopien ist in den letzten Jahren stetig angestiegen (14). Bei guter Technik bietet die Arthroskopie des Hüftgelenks alle bekannten Vorteile der endoskopischen Chirurgie.

Die Erfahrung aus der täglichen Praxis zeigt aber, dass die therapeutischen Möglichkeiten der Hüftarthroskopie keinesfalls allgemein bekannt sind. Es ist deshalb anzunehmen, dass Patienten invasiven Operationen (Arthrotomie, Becken- und Femurosteotomie, endoprothetischer Gelenkersatz) zugeführt werden, obwohl die minimal-invasive Arthroskopie als Alternative Erfolg versprechend eingesetzt werden könnte.

Ziel dieser Arbeit ist es anhand der wissenschaftlichen Literatur und eigener Ergebnisse darzustellen, welche Erkrankungen des Hüftgelenks sinnvoll arthroskopisch behandelt werden können und sollten.

Methode
Der Artikel stützt sich auf Veröffentlichungen zu dem Thema (selektive Literaturaufarbeitung) und eigene Erfahrungen mit 403 Hüftarthroskopien (6/1993 bis 11/2007, 96 % davon ab 2000) (Grafik 1a – c, Grafik 2, Abbildung 1).

Dabei resultieren die eigenen Operationsergebnisse aus einer retrospektiven Nachuntersuchung von 85 Hüftarthroskopien die zwischen 06/1993 und 01/2003 bei 79 Patienten im Alter von 14 bis 68 Jahren durchgeführt wurden. Der Nachuntersuchungszeitraum lag bei 20 Monaten (modifizierter Larson-Score) (5) (Definition siehe unter Diskussion und Legende Tabelle).

Die zugrunde gelegte Literatur basiert auf einer kontinuierlichen PubMed-Recherche, unter anderem im Zusammenhang mit vorausgegangenen eigenen Publikationen und letztmaliger Aktualisierung 12/2007 (Suchworte: hip arthroscopy, technique, diagnosis, therapy, results, scores, groin pain, osteoarthritis, cartilage, loose bodies, labrum, ligamentum teres, femoroazetabular impingement). Eingeschlossen wurden jeweils die größten verfügbaren Studien zu den einzelnen Themenbereichen und Erkrankungen (Kasten 1).

Ergebnisse
Indikation, Kontraindikation
Als Indikation zur Hüftarthroskopie werden freie Gelenkkörper, Verletzungen oder degenerative Veränderungen des Labrums, Ligamentum capitis femoris und Knorpels, das femororazetabuläre Impingement, Erkrankungen der Synovia und Gelenkinfektionen angegeben (2, 4, 5, 821).

Es bestehen die allgemeinen Kontraindikationen zur Arthroskopie: lokalisierte und generalisierte Entzündungen, gelenknahe Knochentumoren, Reflexdystrophie. Daneben sind speziell für die Hüftarthroskopie die Protrusio acetabuli (keine ausreichende Gelenkdistraktion) und fortgeschrittene Koxarthrose als relative, frische Acetabulumfrakturen sowie ausgedehnte Gelenkkapselzerreißungen (Extravasation von Flüssigkeit) als absolute Kontraindikationen anzuführen.

Koxarthrose
Villar beschrieb 1991 in einer prospektiven Studie eine Beschwerdebesserung von 60 % im Harris-Hip-Score bei 40 Patienten mit Arthrose 6 Monate nach Hüftarthroskopie mit Knorpeldebridement und Lavage (19). Anhaltend bessere Ergebnisse fanden sich bei leichten und mäßigen arthrotischen Veränderungen, wohingegen sich ein ausgeprägter Verschleiß negativ auf das Ergebnis auswirkte.

Dienst und Mitarbeiter (2, 4) konnten für ihre Patientengruppe zeigen, dass sich der therapeutische Effekt im Verlauf über ein Jahr nach der Operation kaum von dem Ergebnis nach einem Monat unterschied. Die Steigerung im Harris-Hip-Score betrug 1 Monat nach der Arthroskopie 13 Punkte, ein Jahr postoperativ 14 Punkte. Subjektiv gaben 39 % der Patienten nach einem Monat und 32 % nach einem Jahr eine Besserung an.

Auch andere Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass bei einer Koxarthrose durch arthroskopische Maßnahmen eine Besserung zu erreichen ist. Es wurden Steigerungen im Harris-Hip-Score von 14 % bis 82 % bei einem Nachuntersuchungszeitraum bis zu 26 Monaten angegeben (9, 18, 22).

Bei den vom Autor nachuntersuchten Hüftarthroskopie-Patienten fand sich in 36 % der Fälle eine Chondromalazie Grad 3 und 4 Outerbridge (Outerbridge-Klassifikation Knorpelschaden: 1º intakte Oberfläche – weich, aufgetrieben; 2º oberflächliche Einrisse; 3º tiefe Einrisse, Fragmentation; 4º vollständiger Knorpelverlust, freiliegender Knochen) an der azetabulären Gelenkfläche und in 27 % am Hüftkopf. Auch bei diesen höhergradigen Knorpelschäden konnte eine Reduktion der Beschwerdesymptomatik und Steigerung im Larson-Score um 18 % erreicht werden (Tabelle).

Läsionen des Ligamentum capitis femoris
Entsprechend der Literatur werden Läsionen des Ligamentum capitis femoris (LCF) kernspintomografisch nur selten aufgedeckt. Byrd und Jones berichteten über Arthro-MRTs bei 40 Patienten (23). Es bestanden zwei Bandrupturen, die arthroskopisch bestätigt wurden, fünf weitere wurden kernspintomografisch nicht erkannt (Sensitivität 29 %). Untersuchungen des Autors entsprechen diesen Ergebnissen. Keine der acht arthroskopisch gefundenen Läsionen des LCF wurde kernspintomografisch vordiagnostiziert (13).

Die Ergebnisse nach arthroskopischer Bandresektion sind abhängig von der Begleitpathologie. So berichteten Gray und Villar über schlechte Ergebnisse bei zusätzlich bestehender fortgeschrittener Koxarthrose (12). Wenn es sich um isolierte LCF-Rupturen handelte oder die assoziierten pathologischen Veränderungen arthroskopisch therapiert werden konnten, wurden gute Ergebnisse erzielt. Bei den von Byrd und Jones nachuntersuchten 23 Patienten kam es zu einer Steigerung des Harris-Hip-Scores von 43 % (24). In der Patientengruppe des Autors bestanden insbesondere bei Patienten mit Hüftdysplasie und Koxarthrose in neun Fällen pathologische Veränderungen des LCF (Abbildung 2). Die präoperative Beschwerdesymptomatik mit Leistenschmerzen und Blockierungen konnte dadurch in 56 % der Fälle beseitigt werden (Anstieg Larson-Score 20 %) (Tabelle).

Labrumläsionen
In der Diagnostik ist die Magnetresonanztomografie mit intraartikulärem Kontrastmittel (Arthro-MRT) dem konventionellen MRT überlegen (13, 25, e1, e2).

Durch arthroskopische partielle Labrumresektionen lassen sich insbesondere bei traumatischer Genese ohne zusätzliche degenerative Veränderungen in bis zu 78 % der Fälle gute Ergebnisse erzielen (10).
Ähnliche Erfolgsraten und schlechtere Ergebnisse bei degenerativen Labrumläsionen werden auch durch andere Autoren beschrieben (8, 13, e3e10). Läsionen des Labrums fanden die Autoren in 40 % der Fälle. Die partielle Labrumresektion führte in 57 % zu guten Ergebnissen (Anstieg Larson-Score 23 %) (5) (Tabelle).

Femoroazetabuläres Impingement
Sampson berichtete darüber, dass in fast allen Fällen das Impingement behoben werden konnte (16). Bei den meisten Patienten wurde bis 12 Monate postoperativ eine Schmerzlinderung um 95 % erreicht. Bei den von Sadri und Mitarbeitern operierten 32 Patienten ergab die Nachuntersuchung nach mindestens 24 Monaten einen Anstieg von 39 Punkten im Womac-Score bei einer Patientenzufriedenheit von 82 % (15). Wettstein und Dienst erreichten gute Ergebnisse bei 15 arthroskopisch behandelten Patienten (20): Anstieg im Harris-Hip-Score von 60 auf 92 Punkte 9 Monate postoperativ (Tabelle).

Freie Gelenkkörper
Weil bei der Arthroskopie die freien Gelenkkörper und damit das pathologische Substrat entfernt werden, sind gute Ergebnisse mit Beseitigung der präoperativen Einklemmungserscheinungen und Gelenkblockaden zu erzielen (2). Der Autor fand und entfernte freie Gelenkkörper in 17 % der Fälle, wodurch es in 71 % zu einer Besserung der Beschwerdesymptomatik und zu einem Anstieg im Larson-Score von 20 % kam (5) (Tabelle).

Hüftkopfnekrose
Byrd und Jones behandelten vier Patienten mit einer Hüftkopfnekrose arthroskopisch und hatten schlechte Ergebnisse bei drei der Patienten mit höhergradiger Nekrose zu verzeichnen (9). Lediglich bei dem Patienten mit geringgradigerer Hüftkopfnekrose, bei dem additiv freie Gelenkkörper beseitigt wurden, kam es zu einer Steigerung im Harris-Hip-Score von 20 Punkten (Tabelle).

Osteochondrosis dissecans
Nach dem Kenntnisstand des Autors liegen zu dieser am Hüftgelenk seltenen Erkrankung nur Fallberichte vor. Die Hüftarthroskopie kann zur Dissekatentfernung und Bearbeitung des Dissekatbetts sinnvoll eingesetzt werden (e11). Der Autor hat zwei Patienten mit Dissekatentfernung und Mikrofrakturierung beziehungsweise retrograder Anbohrung mit gutem Ergebnis behandelt. Die Homburger Arbeitsgruppe um Dienst konnte ein sehr gutes Ergebnis bei einem Patienten erreichen. Dabei wurde das Dissekat entfernt und die Läsion mit einer Mikrofrakturierung behandelt.

Erkrankungen der Synovia
Partielle Synovektomien erfolgten bei den einbezogenen Patienten in 80 % der Fälle. Eine Besserung konnte in 49 % der Fälle erreicht werden (Anstieg Larson-Score 20 %) (Tabelle). In vier Fällen erfolgte eine arthroskopische Ausräumung bei Chondromatose (Abbildungen 3a–d).

Empyem/eitrige Koxitis
Der Autor hat fünf Hüftgelenk-Empyeme arthroskopisch behandelt (Lavage, Synovektomie, zweimal Anlage einer Spül-Saug-Drainage, dreimal Einbringung von Antibiotika-Schwämmchen). Viermal konnte die Infektion dadurch erfolgreich behandelt und beherrscht werden. Auch andere Autoren berichten über gute Ergebnisse bei der arthroskopischen Therapie von Infektionen des Hüftgelenks (2, e12, e13).

Komplikationen
Dienst und Kohn führten eine umfassende Literaturrecherche zu den Komplikationen der Hüftarthroskopie durch und bezogen eigene Ergebnisse in die Analyse mit ein (2). Nervenschädigungen (N. pudendus, N. ischiadicus, N. femoralis, N. cutaneus femoris lateralis) wurden demnach bei 2,1 % (18/841) der Arthroskopien dokumentiert. Dabei kam es mit Ausnahme eines sensiblen Defizits im Ausbreitungsbereich des N. cutaneus femoris lateralis in allen Fällen zu einer vollständigen Rückbildung der neurologischen Symptome innerhalb von 8 Wochen postoperativ. In 0,3 % (2/640) wurden Verletzungen von Hautgefäßen im Bereich der Portale und in 0,6 % (4/689) Weichteilverletzungen (äußeres Genitale, Trochanterregion) angegeben. Weitere dokumentierte Komplikationen sind Instrumentenbrüche (0,7 %: 5/754) und Flüssigkeitsextravasation (9,1 % : 7/77).

Diskussion
Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen, aus denen sich Ergebnisse der Hüftarthroskopie bei den verschiedenen Indikationen ableiten lassen, erreichen das Evidenz-Level IV. Es handelt sich entsprechend um nicht randomisierte Fallserien ohne eindeutig definierte Kontroll- oder Vergleichsgruppe (Vergleich des postoperativen mit dem präoperativen Zustand), in die die Patienten prospektiv oder retrospektiv eingeschlossen wurden.

Für die Bewertung hüftarthroskopischer Verfahren hat sich noch kein einheitlicher Standard entwickelt. Als problematisch ist diesbezüglich anzusehen, dass der am häufigsten verwendete Harris-Hip-Score (9, 10, 1921) zur Bewertung des Behandlungsergebnisses bei Patienten mit Arthrose entwickelt wurde und dieser für andere Hüftpathologien nicht evaluiert ist. Neben der Schmerzintensität (44 Punkte) gehen beim Harris-Hip-Score die Funktion (47 Punkte) und das Bewegungsausmaß (9 Punkte) in die Gesamtbeurteilung ein. Der ebenfalls eingesetzte Larson-Score (IOWA-Hip-Score) (5, e10) bewertet die Funktion mit 35 Punkten, während die Schmerzintensität mit 35, das Gangbild mit 10 und die Beweglichkeit des Hüftgelenks mit 20 Punkten eingestuft werden (8).

Eine Hüftarthroskopie ist grundsätzlich nur dann indiziert, wenn resultierende arthroskopisch-chirurgische Maßnahmen als Konsequenz zu erwarten sind. Eine Ausnahme für diesen Grundsatz kann sinnvoll sein, wenn durch Anamnese, Untersuchungsbefund und Bildgebung Hüftschmerzen nicht erklärt werden können und therapieresistent sind oder die Hüftarthroskopie als Entscheidungshilfe für die weitere operative oder konservative Vorgehensweise dient (2, e14). Ein positiver Lokalanästhesietest kann ebenfalls zur Indikationsstellung beitragen, weil eine Schmerzreduktion nach intraartikulärer Applikation auf eine Gelenkpathologie hindeutet.

Bei arthrotischen Veränderungen des Hüftgelenks sind, neben konservativen Maßnahmen, invasive Operationen (Arthrotomie, Becken- und Femurosteotomie, endoprothetischer Gelenkersatz) als Behandlungsoption weit verbreitet und akzeptiert. Arthroskopische Operationen am Hüftgelenk stellen nach wie vor eine deutlich seltener praktizierte chirurgische Methode dar. In der orthopädischen Praxis findet man aber häufig das Problem konservativ austherapierter persistierender Hüftgelenkbeschwerden bei nur mäßiger Arthrose. Ohne die Hüftarthroskopie besteht gerade bei diesen oft jüngeren Patienten im Therapiealgorithmus zwischen der konservativen und offenen chirurgischen Behandlung eine Lücke.

Die arthroskopischen Maßnahmen umfassen das Knorpeldebridement mit Entfernung freier oder instabiler Knorpelfragmente und die Therapie von begleitenden pathologischen Veränderungen (Labrum- und LCF-Läsionen) (Abbildung 2). Hinweise auf arthroskopisch therapierbare Begleitläsionen ergeben sich bei intermittierenden „stechenden“ Leistenschmerzen. Kurze Zeit bestehende oder exazerbierte Beschwerden sind als prognostisch günstige Faktoren für den Erfolg der Arthroskopie anzusehen (2, e15). Des Weiteren sind in diesem Zusammenhang der Lavageeffekt und eine etwaige positive Auswirkung der Gelenkdistraktion (sekundäre Kapselkontraktur) zu diskutieren.

Zu den zufriedenstellenden Ergebnissen in der Literatur ist kritisch anzumerken, dass keine Langzeitergebnisse vorliegen und prospektive Studien mit Gegenüberstellung des Spontanverlaufs fehlen. Bei fortgeschrittener Koxarthrose sollten Hüftarthroskopien unter anderem auch deshalb nur in Ausnahmefällen indiziert werden.

Nicht nur Hüftluxationen, sondern auch geringere Anlässe wie zum Beispiel Verdrehtraumata sind geeignet, eine Ruptur des Ligamentum capitis femoris herbeizuführen. Aus der Literatur kann abgeleitet werden, dass diese Bandschädigung mit einem Aufkommen von circa 9 % nicht selten ist (5, 13, 14, 24, e14e21).

Atraumatische, meist degenerative LCF-Läsionen sind insbesondere in Verbindung mit Koxarthrose und Hüftdysplasie beschrieben worden (2, 5, 12, e21). Dem- entsprechend bestand bei 15 (47 %) der 32 LCF-Läsionen, die die Autoren bei 221 Hüftarthroskopien gefunden haben, eine Koxarthrose (Abbildung 2).

Die Patienten geben neben Leistenschmerzen oft mechanische Symptome (Blockierung, Einklemmung, „Springen“, „Wegknicken“) an. Bei der klinischen Untersuchung findet man häufig einen Leistendruckschmerz, Schmerzen bei Flexions-Innenrotations-Stress oder lediglich eine Bewegungseinschränkung. Ein typischer Untersuchungsbefund mit direktem Hinweis auf die Bandschädigung bietet sich nicht (2, 3, 12, 24, e21).

Rupturen des LCF sind der arthroskopischen Diagnostik und Therapie gut zugänglich.

Beim Vorliegen einer Labrumläsion werden anamnestisch häufig intermittierende stechende Leistenschmerzen angegeben. Gelegentlich wird über ein „Klicken“ in der Hüfte, über Blockierungen oder „giving-way-Phänome“ (kurzzeitige Instabilität mit unkontrolliertem Wegknicken oder Nachgeben des Hüftgelenks) berichtet. Bei der klinischen Untersuchung kann ein positiver Leistendruckschmerz hinweisend sein. Der Impingement-Test führt durch Flexions-Adduktions-Innenrotationsstress dazu, dass das Labrum Scher- und Kompressionskräften ausgesetzt wird. Die daraus resultierenden Schmerzen werden durch Zurückführen in eine 45°-Beugestellung bei gleichzeitiger Abduktion reduziert. Beim Apprehensiontest können Schmerzen durch Überstreckung, Abduktion und Außenrotation provoziert werden, weil dadurch ein Scherstress auf den anterosuperioren Pfannenrand und damit den Knorpel und das Labrum in dieser Region entsteht.

Zum jetzigen Zeitpunkt besteht die arthroskopische Therapie im Wesentlichen in der Resektion der lädierten Labrumanteile. Es wurden aber erste Versuche einer arthroskopischen Refixation beziehungsweise Naht unternommen (e22).

Das femoroazetabuläre Impingement (FAI) wird durch ein wiederkehrendes Anschlagen des Kopf-Hals-Übergangs am Azetabulumrand hervorgerufen. Beim sogenannten Cam-FAI kommt es zum Anschlagen eines abnormal geformten Femurkopfs mit erhöhtem Radius an das Acetabulum mit resultierenden Labrum- und Knorpelläsionen der anterosuperior gelegenen Gelenkregion. Für das zu unterscheidende Pincer-FAI ist ursächlich eine azetabuläre Abnormität verantwortlich (Labrumdegeneration durch wiederholte Kompression, Knorpelläsionen in der posteroinferioren Azetabulumregion) (e23).

Typischerweise bestehen Schmerzen beim längeren Sitzen, dem Überkreuzen des symptomatischen Beins und lateralseitige Hüftbeschwerden. Der Labrum-Impingement-Test kann positiv sein. Röntgenologisch findet sich eine Prominenz am anterolateralen Kopf-Hals-Übergang.

Die arthroskopische Therapie besteht in der Labrumresektion bei Komplexläsionen und der Schaffung einer Konkavität am Übergang Kopf/Hals durch Abfräsen der Region und führt zu guten Ergebnissen (15, 16, 20, e24).

Sinnvoll kann eine Hüftarthroskopie bei Hüftkopfnekrose zur Behandlung von Begleitpathologien (Entfernung freier Gelenkkörper, Defektdebridement) und direkten Beurteilung der Knorpelverhältnisse angewendet werden. Eine arthroskopisch kontrollierte Anbohrung der Nekrosezone mit sicherer Vermeidung von azetabulären Knorpelschäden ist möglich. Palliative arthroskopische Maßnahmen sind nicht sinnvoll, weil keine Besserung zu erzielen ist (9, 13, e18, e25).

Neben der direkten Inspektion erlaubt die Hüftarthroskopie bei synovialen Erkrankungen eine Entnahme von Proben und eine Synovektomie. Dabei werden bei reaktiver Synovitis und bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis ebenso gute Ergebnisse in der Literatur beschrieben wie bei pigmentierter villonodulärer Synovitis (e9, e26e29).

Bei bakteriellen Infektionen ermöglicht die Hüftarthroskopie Keimnachweis und -bestimmung, Lavage, Debridement, Synovektomie und die Einbringung von Drainagen, Antibiotikaketten und -schwämmchen. Das Operationstrauma ist bei arthroskopischem Vorgehen deutlich geringer, postinfektiöse Arthrofibrosen sind seltener. Eine Arthrotomie ist bei Knochenbeteiligung, periartikulärem Weichteilbefall, Infektionen nach offenen Operationen, Rezidiv-Infektionen und Fisteln erforderlich.

Es ist davon auszugehen, dass iatrogene Knorpel- und Labrumschäden nicht ausreichend dokumentiert sind, aber insbesondere am Anfang der Lernkurve auftreten (2). Durch eine adäquate Operationstechnik (exakte Lagerung, Gelenkdistraktion, Anlage der Portale) und unter Berücksichtigung der Indikationen und Kontraindikationen werden schwerwiegende Komplikationen bei der Hüftarthroskopie vermieden; das Maß an iatrogenen Schäden kann auf ein Minimum reduziert werden.

Die Hüftgelenksarthroskopie stellt mittlerweile ein etabliertes aber insgesamt seltener angewendetes Verfahren dar. Sie ist technisch aufwändiger und anspruchsvoller als die Arthroskopie anderer Gelenke mit entsprechend längerer Lernkurve auch für den erfahrenen Arthroskopeur.

Der hohe technische Anspruch und der vermehrte Aufwand ergeben sich aus der Lagerung, der Anlage der Portale und dem Manövrieren im tief unter der Haut gelegenen Gelenk.

Die Indikation besteht insbesondere bei mechanisch wirksamen Gelenkveränderungen (freie Gelenkkörper, Labrumläsionen, femoroazetabuläres Impingement, Knorpelschäden, Pathologie des Ligamentum capitis femoris) aber auch bei Erkrankungen der Synovia und bakteriellen Arthritiden. In Ausnahmefällen kann die Hüftarthroskopie auch aus rein diagnostischen Gründen sinnvoll sein.

Unter Beachtung der absoluten (frische Acetabulumfrakturen, ausgedehnte Gelenkkapselzerreißungen) und relativen Kontraindikationen (Protrusio acetabuli, fortgeschrittene Koxarthrose) sowie bei adäquater technischer Durchführung sind Komplikationen selten.

Neben den konservativen Maßnahmen und invasiven Operationen wie Arthrotomien, Becken- und Femur-osteotomien sowie dem endoprothetischen Gelenkersatz ist die Hüftarthroskopie als Behandlungsoption fester Bestandteil im Therapie-Algorithmus der Erkrankungen des Hüftgelenks.

Interessenkonflikt
Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 3. 12. 2007, revidierte Fassung angenommen: 2. 4. 2008

Anschrift für den Verfasser
Prof. Dr. med. Oliver Rühmann
Chefarzt Klinik Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin
Agnes-Karll-Krankenhaus Laatzen/Klinikum Region Hannover
Hildesheimer Straße 158
30880 Laatzen
E-Mail: oliver.ruehmann@krh.eu

Summary
Arthroscopy of the Hip Joint
Introduction: It is the aim of this study to demonstrate which disorders of the hip joint can and should be treated by hip arthroscopy. Method: The technique and results of hip arthroscopy in different indications are evaluated and presented by means of a selective analysis of the literature, together with the author’s own experience. Results: Arthroscopy of the hip is a successful procedure for the treatment of loose bodies, traumatic and degenerative lesions of the acetabular labrum, ligamentum capitis femoris, and cartilage, femoroacetabular impingement, synovial disorders, and septic arthritis. Discussion: The published studies attain a level of evidence IV. Although no data on the long-term outcome are available, it can be concluded that hip arthroscopy has become an important option for treatment of disorders of the hip. As an established component of the treatment algorithm, hip arthroscopy closes the gap between conservative and invasive procedures.
Dtsch Arztebl 2008; 105(33): 559–66
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0559
Key words: arthroscopy, joint diagnosis, surgery, hip prosthesis, orthopedic treatment

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de
eLiteratur:
www.aerzteblatt.de/lit08559
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