ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2008Krankenhaus: Hoffnung für die Zukunft
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Wohl wahr, dass „Die Welt der Postmoderne nicht leicht zu durchschauen ist“! Dies gilt im Krankenhaus der Postmoderne leider nicht nur für die verantwortlichen Entscheidungsträger, sondern insbesondere auch für die praktisch tätigen Ärzte, das Pflegepersonal und letztlich die Patienten. Unter den vielen treffenden Bemerkungen des Artikels haben mir vor allen Dingen die zur Empathie als künftigem Erfolgsfaktor gefallen. Die Reduzierung der „fast archaisch anmutenden Angst“ der breiten Bevölkerung vor dem Krankenhaus ist meines Wissens bislang noch in kein QM-Programm als Messgröße eingegangen. Das zu Recht geforderte Mehr an Empathie kommt jedoch nicht nur den Patienten als „Kunden“ des Krankenhauses zugute, sie ist auch mehr als ein Überlebensfaktor für die Einrichtung selbst. Sie sollte der wichtigste Garant für die persönliche Arbeitszufriedenheit des pflegerischen und ärztlichen Personals sein, wenn alle Probleme von Arbeitszeit, Qualitätsmanagement usw. gelöst sind. Allein die Tatsache, dass diese Bemerkungen aus der Feder eines Krankenhausmanagers im DÄ erscheinen, lässt für die Zukunft für unsere Krankenhäuser hoffen!
Dr. med. Rainer Stange, Immanuel-Krankenhaus, Königstraße 63, 14109 Berlin
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