ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2008Hans-Jochen Weidhaas: Aktiv im neuen Gemeinsamen Bundes­aus­schuss

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Hans-Jochen Weidhaas: Aktiv im neuen Gemeinsamen Bundes­aus­schuss

Dtsch Arztebl 2008; 105(33): A-1743 / B-1503 / C-1471

Bühring, Petra

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Hans-Jochen Weidhaas Foto: privat
Hans-Jochen Weidhaas Foto: privat
Daran mitwirken zu können, dass „das Prinzip Selbstverwaltung erhalten bleibt ohne staatliche Eingriffe“ hat ihn an der neuen Aufgabe gereizt. Der Psychologische Psychotherapeut (PP), Hans-Jochen Weidhaas (56), ist einer der ehrenamtlichen unparteiischen Stellvertreter im neu strukturierten Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) – und der Einzige seiner Profession dort. Er hofft, dass er auch in dieser Funktion die Anliegen von PP und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten angemessen vertreten kann. Im alten G-BA war Weidhaas alternierender Vorsitzender des Unterausschusses Psychotherapie. Dem neuen Unterausschuss Psychotherapie wird er stellvertretend vorsitzen.

Vermutlich wird er mit der neuen Aufgabe noch mehr Zeit in die Berufspolitik investieren müssen als bisher schon. Denn Weidhaas ist auch stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung. Er gehört den Ver­tre­ter­ver­samm­lungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Psychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz an. Zeit für seine psychotherapeutische Praxis in Bad Dürkheim bleibt ihm nur noch an zwei halben Tagen in der Woche. Berufspolitisch aktiv ist er bereits seit etlichen Jahren – seit 1987. Doch Weidhaas hat Spaß daran, die Bedingungen, unter denen er arbeitet, aktiv mitzugestalten, und der Selbstverwaltungsgedanke liegt ihm am Herzen. Ärztliches Denken ist ihm vertraut, denn seine Frau ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Sie habe Verständnis für sein großes Engagement, sagt er, das oft wenig Zeit für die Familie lasse. Petra Bühring
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