POLITIK

Mobile Rehabilitation

Dtsch Arztebl 2008; 105(34-35): A-1772 / B-1530 / C-1498

Hibbeler, Birgit

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LNSLNS Bei der mobilen Rehabilitation werden die Patienten zu Hause behandelt. Im Sozialgesetzbuch (SGB) kommt diese Therapieform erst seit April 2007 vor. Mit Inkrafttreten des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes wurde Absatz 1 des § 40 SGB V entsprechend geändert. Seitdem ist dort die Rede von ambulanter Rehabilitation „durch“ wohnortnahe Einrichtungen und nicht mehr „in“. Damit wurde die mobile Rehabilitation als Sonderform der ambulanten Reha möglich. Bislang gibt es aber lediglich vier Einrichtungen, die mobile Reha anbieten – in Bad Kreuznach, Karlsruhe, Marburg und Woltersdorf.

Besonders für geriatrische Patienten kann die Rehabilitation zu Hause eine sinnvolle Option sein, denn ein wichtiges Ziel in der Behandlung alter Menschen ist der Erhalt der Selbstständigkeit in der gewohnten Umgebung. Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten, Sozialarbeiter und Psychologen arbeiten im Team. Im Mai 2007 haben die Spitzenverbände der Krankenkassen unter Beteiligung des Medizinischen Dienstes mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation (www.bag-more.de) Rahmenempfehlungen zur mobilen geriatrischen Rehabilitation vereinbart. Grundlage sind unter anderem die Rahmenempfehlungen zur ambulanten Rehabilitation der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR). BH
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