ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2008Palliativmedizin: Nationale Charta zur besseren Betreuung Sterbender

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Palliativmedizin: Nationale Charta zur besseren Betreuung Sterbender

Klinkhammer, Gisela

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Gemeinsam für ein Sterben in Würde: Palliativmediziner, Hospizbewegung und Bundesärztekammer erarbeiten eine nationale Charta. Foto: ddp
Gemeinsam für ein Sterben in Würde: Palliativmediziner, Hospizbewegung und Bundesärztekammer erarbeiten eine nationale Charta. Foto: ddp
Mit einer nationalen Charta wollen Palliativmediziner, die Hospizbewegung und die Bundesärztekammer die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen verbessern. „In der letzten Lebensphase muss alles getan werden, damit Menschen ohne Schmerzen, selbstbestimmt und in Würde leben können. Nur so wird es auch gelingen, der Debatte um den sogenannten selbstbestimmten Tod und die aktive Sterbehilfe glaubwürdig und überzeugend etwas entgegenzusetzen“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Christoph Fuchs, bei einer Auftaktveranstaltung zur Entwicklung der Charta.

Die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender in Deutschland habe bereits große Fortschritte gemacht. So seien inzwischen 160 Palliativstationen und Hospize sowie ein zunehmend dichter geknüpftes Netz an ambulanten Versorgungseinrichtungen aufgebaut worden. Dennoch würden immer noch viele Betroffene von diesen Angeboten nicht erreicht. Sie litten unter Schmerzen und anderen schweren Symptomen und fühlten sich häufig an ihrem Lebensende alleingelassen. Ziel des Charta-Prozesses sei es deshalb, „die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema zu fördern, für künftige Entwicklungen eine Orientierung zu geben und sich auf gemeinsame Ziele und ein gemeinsames Handeln zu verständigen“, teilten die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, der Deutsche Hospiz- und Palliativverband und die Bundesärztekammer mit. Kli
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