ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2008Patientenverfügung: Institutionalisiertes Denken überwinden
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Die Verhandlungen über die Patientenverfügungen sind berechtigt und notwendig, jede Gesellschaft muss sich selbst Standards schaffen und danach leben . . . Das größte Problem für die Patienten ist die immer noch mangelnde Bereitschaft von Ärzten und anderem Personal, sich selbst mit diesem Thema auseinanderzusetzen und institutionalisiertes Denken (z. B. nur das gelten zu lassen, was Ethikräte oder Amtskirchen sagen) zu überwinden, um zu einer wirklich eigenen und dem Patienten dienenden Position zu finden. Zu oft bekomme ich von Patienten zu hören, dass ich der erste Arzt in ihrer Odyssee durch die verschiedenen Medizineinrichtungen sei, der sie mit ihren (z. B. Nahtod-)Erlebnissen ernst nehme und ihnen zuhöre.
Wolfgang Ellenberger, Am Gückelberg 1 a,
74722 Buchen
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