ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2008Adressdatenbank: Psychoonkologische Unterstützung

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Adressdatenbank: Psychoonkologische Unterstützung

Dtsch Arztebl 2008; 105(37): A-1911 / B-1641 / C-1605

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Krebspatienten und Interessierte können in einer Onlinedatenbank Adressen niedergelassener Therapeuten finden, die eine zertifizierte Weiterbildung in der psychosozialen Unterstützung von Tumorkranken absolviert haben. Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums, Heidelberg, hat gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft (PSO; www.pso-ag.de) und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie e.V. (dapo; www.dapo-ev.de) entsprechende Angebote recherchiert. Angeschrieben wurden hierfür die Absolventen der „Weiterbildung Psychosoziale Onkologie“, die ein Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft erhalten haben. Der Weiterbildungsgang wird gemeinsam von der PSO und der Dapo getragen. Ziel ist die systematische Qualifizierung zur psychosozialen Unterstützung von Krebskranken und deren Angehörigen. Seit 1994 haben rund 850 Absolventen die Weiterbildung durchlaufen, darunter vorwiegend Diplom-Psychologen und Mediziner. Welche der Absolventen allerdings tatsächlich eine ambulante Therapie durchführen können, wer über eine Kassenzulassung verfügt und welche therapeutische Grundrichtung verfolgt wird, hat der KID erstmals erfasst.

Die Adressen sind im Internet verfügbar unter www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/adressen/wpo.php. Wer keinen Internetzugang hat, kann Adressen am Telefon erfragen: Der KID informiert täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr unter 08 00/4 20 30 40. Anrufe aus dem deutschen Festnetz sind kostenfrei.
Über die ein- bis zweijährigen Weiterbildungskurse können sich Interessierte unter www.wpo-ev.de informieren. KBr
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