ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2008Ärzte-Umfrage: Schlechte Werbung in eigener Sache

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Ärzte-Umfrage: Schlechte Werbung in eigener Sache

Dtsch Arztebl 2008; 105(37): A-1911 / B-1641 / C-1605

Ozdyk, Rike

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Die Visitenkarte reicht nicht immer: Empfehlungen sind für Ärzte die beste Werbung. Foto: Fotolia
Die Visitenkarte reicht nicht immer: Empfehlungen sind für Ärzte die beste Werbung. Foto: Fotolia
Der Eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft und das Onlineempfehlungsportal „KennstDuEinen. de“ haben einen „Dienstleister-Report“ vorgestellt, der unter anderem das Werbeverhalten der niedergelassenen Ärzte „in eigener Sache“ untersucht.

Danach gewinnen Ärzte neue Patienten zwar zu mehr als 80 Prozent aufgrund von Empfehlungen von Stammkunden. Dennoch wenden sich nicht einmal fünf Prozent der Ärzte an ihre Patienten mit der Bitte, ihre Praxis in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterzuempfehlen. Obgleich somit laut Studie Empfehlungen die effizienteste Art der Werbung seien, bedienten sich drei Viertel aller Ärzte klassischer Werbeformate wie Anzeigen und Verzeichniseinträge, und über die Hälfte schalteten Werbeanzeigen im Internet. Dem Report zufolge sind aber nicht einmal 15 Prozent aller neuen Patienten durch diese Werbemaßnahmen zu gewinnen. Auch pflegten praktisch alle Arztpraxen ihre Patientendatenbank im Computer, wobei aber nur knapp ein Fünftel der Ärzte E-Mail-Adressen ihrer Patienten speicherten, um so beispielsweise per Mail auf zusätzliche Leistungen aufmerksam zu machen.

Interessierte können den Report per E-Mail an Report2008@kennstdueinen.de oder unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/5 20 01 00 anfordern. Rike Ozdyk
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