ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2008Medizinische Rehabilitation: Neue Vereinbarung zu Qualitätssicherung

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Medizinische Rehabilitation: Neue Vereinbarung zu Qualitätssicherung

Dtsch Arztebl 2008; 105(38): A-1944 / B-1672 / C-1636

Hibbeler, Birgit

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LNSLNS Die Qualitätsvorgaben in der stationären und ambulanten Rehabilitation sowie der stationären Vorsorge sind neu geregelt worden: Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben mit den Spitzenorganisationen der Rehabilitation die „Vereinbarung zur externen Qualitätssicherung und zum einrichtungsinternen Qualitätsmanagement“ geschlossen. Der Vertrag, der bereits zum 1. Juli in Kraft trat, konkretisiert die gesetzliche Verpflichtung zu Qualitätsmaßnahmen der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, die Leistungen zulasten der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) erbringen.

Grundlage der Vereinbarung ist § 137 d des fünften Sozialgesetzbuchs (SGB). Aufgenommen wurden mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz beschlossene Änderungen: Künftig tragen die Krankenkassen beispielsweise anteilig die Kosten für die Auswertung von Maßnahmen der einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung. In dem Vertrag wird darauf hingewiesen, dass sich die Anforderungen für das interne Qualitätsmanagement und die Zertifizierung von stationären Rehaeinrichtungen nach § 20 SGB IX richten. Entsprechende Vorgaben erarbeitet zurzeit die Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR).
Die Vereinbarung ist im Internet unter www.aerzteblatt.de/plus3808 abrufbar. BH
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