ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2008Patientenverfügung: Gesetzentwurf muss ergänzt werden
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Der Kommentar beleuchtet die Problematik umfassend und kommt auch zum richtigen und logischen Schluss. Meiner Ansicht nach bedarf es aber auch im Gesetzentwurf einer Ergänzung: Weshalb wird bei einem Ethikkonsil nie der Hausarzt geladen? Die Problematik, die letztlich zur Einberufung eines Ethikkonsils führt, stellt sich viel häufiger im Krankenhaus als in der ambulanten Medizin. Hier besteht durch die oft jahrzehntelange vertrauensvolle Behandlungsbeziehung zwischen Hausarzt und Patient ein guter Eindruck beim Hausarzt über den mutmaßlichen Patientenwillen, der in der Regel frei ist von persönlichen oder gar wirtschaftlichen Hintergründen. Dieses Wissenspotenzial wäre unbedingt in einem Ethikkonsil zu nutzen.

Dr. med. Michael B. Mussler, Klingenbergstraße 10, 78532 Tuttlingen-Möhringen
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