ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2008Arbeitsmedizin: Eine sehr gute Alternative

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Arbeitsmedizin: Eine sehr gute Alternative

Dtsch Arztebl 2008; 105(40): A-2104 / B-1803 / C-1763

Benser, Ernst-Friedrich

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. . . Vorbeugen ist besser als Heilen – schon das ist ein guter Grund, arbeitsmedizinisch tätig zu werden. Zusätzlich bietet das Fachgebiet aber auch für Arztberufe ungewöhnlich gute Möglichkeiten der Vereinbarung von Familie und Beruf. Die Arbeitszeit kann vollkommen auf die Bedürfnisse des Arztes und der Familie abgestimmt werden, Bereitschaftsdienste oder Wochenendarbeit kommen nicht vor. Weihnachten oder in den Ferien Dienst? Nein. Wer „den richtigen Draht“ zum Betrieb und den Mitarbeitern findet, wird täglich auf neue interessante Facetten und Herausforderungen der Arbeitswelt für den Mediziner treffen, die ihn anspornen und die er als Spezialist auf diesem Gebiet selbstbestimmt löst. Neben der sozialen Kompetenz ist hierfür natürlich eine gute Ausbildung unerlässlich. Die Zeit für Fortbildungen ist im Fach Arbeitsmedizin nicht nur gesetzlich zugesicherter Bestandteil der Leistungen für einen Betrieb (Arbeitssicherheitsgesetz), sondern meiner Erfahrung nach wesentlich besser in den Arbeitsalltag zu integrieren, als es z. B. bei meiner Tätigkeit im Krankenhaus war. Angesichts der Arbeitssituation für kassenärztlich oder in der Klinik tätige Kollegen kann also das Fach Arbeitsmedizin eine sehr gute Alternative für den ärztlichen Nachwuchs darstellen.
Ernst-Friedrich Benser, Facharzt für Arbeitsmedizin, Friedrichstraße 46, 39387 Oschersleben
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