ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2008Kassenärzte: Paradoxe Planspiele
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Der Beitrag von Herrn Kopetsch über die Entwicklung der ambulanten Versorgung der deutschen Bevölkerung offenbart den Widersinn eines teuren Planungs- und Zulassungsapparats und soll verschleiern, dass die von Spezialisten dominierten Ärztekammern und KVen den Sicherstellungsauftrag nicht mehr erfüllen. Angeblich sind nur 210 von 395 Planungsbereichen offen für primärärztlich tätige Hausärzte . . . Im Beitrag wird dieses Mal die Alterspyramide weggelassen, denn sie würde beweisen, dass seit der Übernahme der Selbstverwaltung durch die Spezialisten der hausärztliche Nachwuchs abgenommen hat und schließlich ausgeblieben ist. Ursache: Die wechselnden, aber ständig zunehmenden finanziellen Nachteile für Hausärzte. Regional gibt es bereits jetzt keinen kompetent weitergebildeten Hausarztnachwuchs mehr. In wenigen Jahren fehlt er überall, ersetzt von Spezialisten mit dem Aufkleber „Hausärztliche Grundversorgung“, verteilt ohne Fortbildung . . .
Prof. Dr. med. Eckart Sturm, Ziegelhofstraße 30, 26121 Oldenburg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema