ArchivDeutsches Ärzteblatt18/1997Chefarztvertrag: Mißverständlich

SPEKTRUM: Leserbriefe

Chefarztvertrag: Mißverständlich

Kornalik, Rainer

Zu dem Beitrag "Der Chefarztvertrag - praktische Hinweise zu den wesentlichen Inhalten" von Dr. jur. Ulrich Baur in Heft 4/1997
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LNSLNS Dr. Baur spricht folgende Empfehlung aus: "Es sollte darauf geachtet werden, daß der Chefarzt bei zwei und mehr Oberärzten nur im Ausnahmefall an der Rufbereitschaft persönlich mitwirkt." Im Gültigkeitsbereich des BAT wird hier eindeutig die zahlenmäßige Begrenzung auf zwölf Rufdienste pro Monat (Sonderregelung 2c) übergangen. Auch in einer ausführlichen schriftlichen Stellungnahme mir gegenüber vertritt Herr Dr. Baur eine mißverständliche Ansicht. Aus der eventuell vertraglich festgelegten Befreiung des Chefarztes vom Rufbereitschaftsdienst kann nicht im automatischen Schluß gefolgert werden, daß Oberärzte eben dann mehr als zwölf Dienste ableisten müssen, wenn weniger als drei Oberärzte (Internisten) tätig sind. Dies wird von Herrn Dr. Baur als "Praxis in vielen Krankenhäusern" geschildert. Die Überschreitung der Zahl ist nur im Ausnahmefall (zum Beispiel Krankheit) aus Gründen der Sicherstellung der Patientenversorgung möglich.
Dr. med. Rainer Kornalik, Hinteres Schlehental 4, 91301 Forchheim
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