ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2008Arztnummern: Arbeitsaufwand gestiegen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Aussage der KV Westfalen Lippe in Ihrem Artikel „95 Prozent der Vertragsärzte und -psychotherapeuten würden die Änderungen . . . kaum spüren“ kann so nicht unwidersprochen bleiben. Da neuerdings für jede Überweisung sowohl die lebenslange Arztnummer als auch die Betriebsstättennummer eingegeben werden müssen, ist der Arbeitsaufwand deutlich gestiegen. Es war offensichtlich auch nicht möglich, wie von Softwarehäusern vorgeschlagen, eine entsprechende Datei zur Verfügung zu stellen, die eine halbautomatische Übernahme der Daten erlaubt. Nein, jede Nummer muss von der Helferin mindestens einmal in die Praxis-EDV von Hand eingegeben werden. Dies zeigt wieder einmal deutlich, was passiert, wenn Vorgaben mit „heißer Nadel“ gestrickt werden und Sachverstand außen vor bleibt. Im Schwäbischen kommentiert man das mit der Aussage „Herr, schmeiß’ Hirn ra!“ . . .
Dr. Klaus-Peter Neff, Kirchheimer Straße 69,
70619 Stuttgart
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Stellenangebote