ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2008Praxisverkäufe: Auf das Geld angewiesen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Dem Artikel möchte ich widersprechen, und zwar als Betroffene, Inhaberin einer psychotherapeutischen Praxis, die sich mit dem Gedanken an einen Verkauf trägt.
Viele der jetzigen Praxisinhaber haben durch ihre zum Teil jahrzehntelange mühevolle Tätigkeit in der Kostenerstattung und ihr berufspolitisches Engagement überhaupt erst dafür gesorgt, dass das PsychThG in Kraft trat und so eine Zulassung möglich wurde. Und wir konnten in der Zeit nur begrenzt Altersvorsorge betreiben, sind also auf das Geld angewiesen. Wer sich jetzt darüber beschwert, dass eine Praxis zuviel kostet, soll sich mal vorstellen, was es bedeutet hat, unter den damaligen Bedingungen zu arbeiten, und ob dann der Preis immer noch zu hoch ist. . . Ich bin entschieden nicht der Auffassung, dass ein Kaufpreis von weniger als einem Halbjahresumsatz eine Zumutung oder zu großes Risiko sein soll, zumal er auch noch als Kosten steuerlich abgesetzt werden kann.
Eva Gnaudschun, Grandweg 106, 22529 Hamburg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige