ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2008Manuela Schwesig: Deutschlands jüngste Ministerin

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Manuela Schwesig: Deutschlands jüngste Ministerin

Dtsch Arztebl 2008; 105(42): A-2229 / B-1909 / C-1857

Hibbeler, Birgit

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Manuela Schwesig Foto: Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern
Manuela Schwesig Foto: Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern
Sie ist gerade einmal 34 Jahre alt, aber trägt schon Regierungsverantwortung: Manuela Schwesig ist neue Ministerin für Soziales und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern – und zugleich die jüngste amtierende Ministerin Deutschlands. Die SPD-Politikerin tritt die Nachfolge von Erwin Sellering (58), ebenfalls SPD, an. Dieser hatte den Posten des Ministerpräsidenten von Harald Ringstorff (69) übernommen, der altersbedingt aus dem Amt ausschied.

Schwesigs Aufstieg kann man durchaus als rasant bezeichnen: Erst seit fünf Jahren ist die Diplom-Finanzwirtin SPD-Mitglied. Schnell wurde sie in den SPD-Kreisvorstand Schwerin gewählt, 2005 in den Landesvorstand. Seit einem Jahr ist sie Fraktionsvorsitzende im Schweriner Stadtrat. Dort ist sie bereits seit Längerem Sprecherin für Kinder-, Familien- und Frauenpolitik – und hat sich bewährt. In dem Chaos um den Hungertod der fünfjährigen Lea-Sophie habe sie am ehesten die Nerven behalten, berichteten Beobachter. Den CDU-Oberbürgermeister kostete die Angelegenheit hingegen sein Amt. Nun wird Schwesig allerdings zeigen müssen, dass sie sich auch auf Landesebene behaupten kann. Das Thema Gesundheit ist für sie Neuland.

Schwesig stammt aus Frankfurt an der Oder, ist verheiratet und hat einen Sohn. Nach beruflichen Stationen in den Finanzämtern Frankfurt/Oder und Schwerin ist sie seit 2002 im Finanzministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern tätig. Birgit Hibbeler
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