ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2008Elektronische Gesundheitskarte: USB-Stick wird getestet

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Elektronische Gesundheitskarte: USB-Stick wird getestet

Dtsch Arztebl 2008; 105(43): A-2244 / B-1920 / C-1868

Krüger-Brand, Heike E.

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Foto:fotolia/Otmar Smit
Foto:fotolia/Otmar Smit
Eine wesentliche Forderung des Deutschen Ärztetages zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ist erfüllt: Die Betreibergesellschaft Gematik wird ein Konzept zur Testung des USB-Sticks als Alternative zur servergestützten Datenspeicherung erarbeiten. Einen entsprechenden Antrag der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), der die Erprobung von Speichermedien in der Hand der Versicherten fordert, hat die Gesellschafterversammlung der Gematik einstimmig beschlossen. „Zur Schaffung von Vertrauen in die von der Gematik angestrebte höchstmögliche Sicherheit der Tele­ma­tik­infra­struk­tur ist eine solche Erprobung unumgänglich“, betonte Prof. Dr. med. Christoph Fuchs, Hauptgeschäftsführer der BÄK. Wichtig sei es, dass auch die Versichertendaten auf dem USB-Stick nach dem höchsten Sicherheitsstandard kryptografisch geschützt seien. Die Bundes­ärzte­kammer empfehle deshalb eine Verschlüsselung mit dem Schlüssel der eGK.

Darüber hinaus forderte Fuchs die Gematik dazu auf, mehr Transparenz über die Aktivitäten zur Erprobung der eGK herzustellen. Die Zwischenergebnisse der Erprobungsphase in den sieben Testregionen müssten veröffentlicht und unvoreingenommen erörtert werden. „Wir begrüßen es sehr, dass sich die anderen Gesellschafter dieser Forderung der Bundes­ärzte­kammer angeschlossen haben“, sagte Fuchs. Von der Bewertung der Testergebnisse hingen mögliche weitere Tests ab. Außerdem müsse die Gematik auch über die weitere Planung beim verzögerten Basisrollout der eGK in Nordrhein informieren, erklärte Fuchs. KBr
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