ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2008Kassenärztliche Vereinigungen: Onlineinitiative gestartet

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Kassenärztliche Vereinigungen: Onlineinitiative gestartet

Dtsch Arztebl 2008; 105(43): A-2246

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Eine breit angelegte Onlineinitiative haben die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gestartet. „Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Ärzten und Psychotherapeuten untereinander und zu den KVen zu vereinfachen“, erklärte Dr. med. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV. Eine zentrale Rolle spiele dabei das KV-Safenet als sichere Vernetzungstechnik.

„Bisher nutzen schon mehr als 27 000 Ärzte und Psychotherapeuten die von den KVen angebotenen Onlinedienste“, erläuterte Müller. Die KVen böten ihren Mitgliedern bereits mehr als 60 Anwendungen an. Müller betonte, dass das Netzwerk die Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, zum Datenschutz und zur Datenverarbeitung in Arztpraxen vorbildlich umsetze. „Der sichere Onlinezugang und die ständig wachsende Zahl an Anwendungen werden den Ärzten und Psychotherapeuten einen Service bieten können, der über das bisher Bekannte weit hinausgeht.“

Die KVen haben Förderprogramme gestartet, um das Netzwerk auszubauen. Die Ärzte und Psychotherapeuten sollen neben der KV-übergreifenden Kommunikationsinfrastruktur von einer unkomplizierten Onlineabrechnung, von der Online-Koloskopiedokumentation und der elektronischen Dokumentation der Disease-Management-Programme profitieren. Geplant sind zudem Anwendungen im Rahmen der Telematikplattform D2D („Doctor to Doctor“) und Mehrwertdienste wie der elektronische Arztbrief. Ärzte sollten sich bei ihrer KV nach Fördermöglichkeiten erkundigen, so Müller. Informationen sind im Internet unter www.kbv.de/service/12629. html abrufbar. EB
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