ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2008Arzneimittel: Morbidität ist zu berücksichtigen
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Der Darstellung der Pro-Kopf-Ausgaben für Medikamente sollte unbedingt auch eine Darstellung z. B. des Altersdurchschnitts oder besser noch
eines Morbiditätsindexes (sofern es einen geeigneten solchen gibt) gegenübergestellt werden. Die Überschrift des Artikels und teilweise auch der Text suggerieren, dass in erster Linie länderspezifisches Verhalten der Ärzte für die Abweichungen in den Kosten verantwortlich sei. Ich bezweifle zumindest das Ausmaß dieser nahegelegten Abhängigkeit. Eine um die Morbidität korrigierte Darstellung könnte diesen „Schlussfolgerungs-Bias“ vermeiden.
Dr. Ralf Vogt, Erfurter Straße 25,
06526 Sangerhausen

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